Zum Hauptinhalt springen

FC Aarau nach Schützenfest in der Barrage

Die Aargauer setzten sich in der Challenge League im Fernduell gegenüber Bellinzona (5:0 gegen Wohlen) dank einem 7:0 gegen Etoile Carouge dank der besseren Tordifferenz durch.

Torjubel auf dem Brügglifeld: Der FC Aarau kämpft wieder um den Aufstieg.
Torjubel auf dem Brügglifeld: Der FC Aarau kämpft wieder um den Aufstieg.
Keystone

Aarau spielt an Pfingsten gegen Sion in den Barrage-Spielen um den Aufstieg in die Super League. 25 Minuten hatte sich das Team von René Weiler gegen Etoile Carouge, den Absteiger in die 1. Liga Promotion, schwergetan, dann eröffnete Alain Schultz mit dem 1:0 den Torreigen vor 5000 Zuschauern im Brügglifeld. Der Mittelfeldspieler verwertete einen Flanke von Aco Stojkov zur Aarauer Führung, womit der Widerstand der Gäste aus Genf gebrochen war. Bis zur 40. Minute erhöhten Artur Ionita mit einem herrlichen Solo (31.) und zweimal Remo Staubli (36./40.) auf 4:0. Damit war im Fernduell gegen Bellinzona eine Vorentscheidung gefallen. Stojkov, Shkelzen Gashi, der seinen 17. Saisontreffer mittels Foulpenalty erzielte, und David Marazzi liessen mit ihren Treffern nach der Pause keine Zweifel über die Barrage-Teilnahme mehr aufkommen und sorgten für den höchsten Saisonsieg der Aarauer.

Bellinzona hatte in seinem Heimspiel gegen Wohlen einen Blitzstart hingelegt und führte nach 23 Minuten 2:0. Doch die Hoffnung auf das Erreichen der Barrage währte für das Team von Martin Andermatt nur kurz, verpassten es doch die Tessiner in der ersten Halbzeit, trotz drückender Überlegenheit weitere Tore zu erzielen. Spielmacher Hakan Yakin leitete mit dem 3:0 in der 76. Minute die Schlussoffensive ein und setzte mit dem 5:0 in der Nachspielzeit den Schlusspunkt in einer für die Tessiner letztlich enttäuschenden Saison. Über eine mögliche Entlassung von Trainer Martin Andermatt dürfte im Tessin in den nächsten Tagen weiter spekuliert werden.

Das Tüpfelchen auf dem I

Fest im Sattel dagegen sitzt René Weiler, der den FC Aarau vor gut einem Jahr im Abstiegskampf übernommen und zurück an die Spitze geführt hat. Nur zwei Jahre nach dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse, der die Aargauer 29 Jahre in Serie angehört hatten, spielen die Aarauer wieder um die Rückkehr in die Super League. «Wir haben das Saisonziel mehr als erreicht. Die Barrage wäre das Tüpfelchen auf dem I», sagte Aaraus Präsident Alfred Schmid bereits im Pauseninterview mit dem «Schweizer Sportfernsehen».

Für den dreifachen Schweizer Meister ist es die zweite Teilnahme an der Barrage, die erste als Teilnehmer der Challenge League. 2007 sicherte sich der FCA gegen Bellinzona den Klassenerhalt. Gegen Sion wird der Challenge Ligist in den zwei Spielen am Pfingstsamstag und am Pfingstmontag als klarer Aussenseiter antreten. Wären den Wallisern nicht 36 Punkte abgezogen worden, hätten sie die Super League auf Rang 3 hinter Meister Basel und Luzern abgeschlossen. «Wir sind krasser Aussenseiter und brauchen ein Wunder», sagte Weiler gegenüber dem «SSF». «Wir haben keine Chance - aber die wollen wir wahrnehmen.»

Nyon muss in den sauren Apfel beissen

Als fünftes und letztes Team muss Stade Nyonnais den Gang in die 1. Liga Promotion antreten. Die Waadtländer verloren zum Abschluss der Saison in Winterthur trotz deutlicher Überlegenheit 1:2 (0:0). Stade Nyonnais hätte ein Sieg gebraucht, um auf Kosten von Wohlen den Klassenerhalt zu schaffen.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch