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FCZ: Aussicht auf Rang 1 und Sorgen

Die Zürcher können heute in Luzern Leader werden, müssen aber wohl auf drei Offensivspieler verzichten.

Challandes warnt vor den Problemen, die der FCZ vor der Partie in Luzern hat.
Challandes warnt vor den Problemen, die der FCZ vor der Partie in Luzern hat.
Keystone

Hassli ist gesperrt, Abdi mit Muskelfaserriss verletzt und der Einsatz des Schweden Djuric wegen Knieproblemen äusserst fraglich, wenn der zweitplatzierte FC Zürich auf der Allmend zum noch ausstehenden Match der 11. Runde antritt. «Kreativspieler» nennt Bernard Challandes alle drei, ihre Ausfälle sind für ihn «ein kleines Problem, besonders in dieser Situation». Am Donnerstag hat der FCZ gegen Milan im Uefa-Cup gespielt. Der Trainer glaubt: «Die Belastung war gross. Die Spieler könnten müde sein im Kopf.»

«Wie reagiert die Mannschaft?»

Deshalb sieht Challandes den Match beim Tabellenletzten, der in zehn Anläufen noch nie gewonnen und achtmal verloren hat, als Test. Er fragt sich: «Wie reagiert die Mannschaft?», und versteht die Partie als Zeichen für die Zukunft. «Wenn wir die Probleme wegstecken, haben wir eine Mannschaft, die da ist.» Er muss meinen: eine Mannschaft, die sich durch personelle Rückschläge nicht stoppen lässt, die nicht mehr so fragil ist wie im vergangenen Jahr, als sie nach Chikhaouis Ausfall nur noch wenige Punkte gewann. Mit einem Sieg wäre der FCZ heute Abend dank besserer Tordifferenz vor dem punktgleichen Basel Leader.

Die Frage ist, wie Challandes die Lücken schliesst. Chikhaoui trainiert in diesen Tagen erst wieder leicht mit der U-21. Rochat und Staubli fallen ebenso aus. Koch und Mehmedi, der erste Abdi-Ersatz, sind mit der U-19 bei der EM-Vorqualifikation. Vom Turnier in Weissrussland reiste aufgrund der knappen Personalsituation nur Schönbächler zurück nach Zürich. Er wird im linken Mittelfeld beginnen hinter den Stürmern Alphonse und Nikci. Aegerter, Okonkwo und Lampi dürften die Mittelreihe komplettieren.

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