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FCZ blamiert sich gegen das Schlusslicht

Der FC Zürich erlitt im Kampf um einen Platz in der Europa League mit der 0:1-Heimpleite gegen den FC Aarau einen argen Dämpfer. Dagegen schöpfen die «Unabsteigbaren» neue Hoffnung auf den Ligaerhalt.

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Quelle: SF.

Das Team von Trainer Bernard Challandes bot vor allem in der zweiten Hälfte eine enttäuschende Leistung. 7700 Fans waren denn auch mit der Vorstellung des favorisierten FCZ gar nicht zufrieden. In der ersten Halbzeit konnte der Gastgeber wenigstens vier bis fünf gute Torchancen erarbeiten. Nach dem Schlusspfiff gabs zahlreiche Pfiffe an die Adresse der Spieler und des Trainers.

Zweites Spiel, zweiter 1:0-Sieg: Aarau meldet unter Interimstrainer Ranko Jakovljevic Ambitionen an, die direkte Relegation doch noch verhindern zu können und zu wollen. Das ASL-Schlusslicht feierte im Letzigrund gegen den FC Zürich den ersten Auswärtssieg seit 364 Tagen und liegt in der Rangliste nur noch einen Punkt hinter dem neuntklassierten Bellinzona zurück.

Joker Mustafi stach

Aarau nutzte das eklatante Nachlassen der Zürcher rigoros aus. Nachdem der FCZ in der ersten Halbzeit durch Yassine Chikhaoui und Xavier Margairaz mehrere ausgezeichnete Chancen ausgelassen hatte, schlug Aarau bei erster Gelegenheit zu: In der 62. Minute hebelte Michele Polverino mit einem einzigen Pass die komplette Zürcher Abwehr aus, Orhan Mustafi konnte solo aufs Tor zustürmen und behielt die Nerven.

Mustafi hatte neben Jonas Elmer (ebenfalls im Einsatz) und Ivan Pejcic (eingewechselt) zu jenen Akteuren gehört, die der entlassene Trainer Martin Andermatt in den Nachwuchs verbannt hatte. Jakovljevic fand für das Trio wieder Verwendung, der Schweizer Nachwuchs-Internationale Mustafi dankte es ihm mit seinem dritten Saisontor.

(si)

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