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FCZ zerlegt Vaduz in 25 Minuten

Der FC Zürich erobert durch einen 3:0-Erfolg über den FC Vaduz die Tabellenführung in der Super League.

Der erste FCZ-Treffer: Kukeli schiebt in der 5. Minute überlegt ein.
Der erste FCZ-Treffer: Kukeli schiebt in der 5. Minute überlegt ein.
Keystone
Glückwunsch: FCZ-Goalie Da Costa herzt Kukeli.
Glückwunsch: FCZ-Goalie Da Costa herzt Kukeli.
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Rot gegen Vaduz: Grippo muss nach einem groben Foul an Chiumiento vom Platz.
Rot gegen Vaduz: Grippo muss nach einem groben Foul an Chiumiento vom Platz.
Keystone
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Im sechsten Heimspiel der Saison kam der FC Zürich gegen Vaduz zum ungefährdeten fünften Sieg. Marco Schönbächler traf beim 3:0 im spärlich besetzten Letzigrund doppelt Das Hinspiel am 27. Juli in Vaduz hatte Zürich nach einem 0:1-Rückstand dank gnadenloser Effizienz noch 4:1 gewonnen. Auch dieses Mal holte der FCZ viel aus seinen Möglichkeiten heraus. Vor dem frühen 1:0 durch Burim Kukelis erstes Super-League-Tor (5.) verlor der Vaduzer Hekuran Kryeziu im Mittelfeld den Ball. Vor dem 2:0 (15.) kam Marco Schönbächler mit Glück ein zweites Mal an den Ball und so zu seinem ersten Treffer in dieser Saison. Der Flügel, der sich seit Wochen in guter Verfassung befindet, liess in der 25. Minute beim 3:0 nach einem Corner mit einem Schuss in die nahe Ecke den Vaduzer Keeper Peter Jehle schlecht aussehen.

Für Vaduz präsentierte sich die Lage schon nach dem 0:2 schwierig, noch vor dem dritten Gegentreffer wurde sie hoffnungslos. Die zweibeinige Grätsche von hinten trug Simone Grippo in der 22. Minute die rote Karte und seinem Team ein noch grösseres Handicap ein. Zürich konnte gegen die erstmals seit dem Aufstieg masslos überforderten Liechtensteiner phasenweise Powerplay spielen.

FCZ-Goalie David da Costa musste kein einziges Mal ernsthaft intervenieren, Vaduz schaffte den ersten und zugleich einzigen Abschluss in der 88. Minute durch Pascal Schürpfs Kopfball. Wäre Zürich vor der Pause ähnlich konsequent aufgetreten wie davor, wäre der dritte Heimsieg der Saison mit drei Toren Differenz noch höher ausgefallen. Der Sparmodus reichte Urs Meiers Mannschaft locker, um nach Basels Niederlage vom Samstag in St. Gallen zum dritten Mal in dieser Saison die Leaderposition zu übernehmen.

Zürich - Vaduz 3:0 (3:0)

7225 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 5. Kukeli (Chikhaoui) 1:0. 15. Schönbächler (Chikhaoui) 2:0. 25. Schönbächler (Kukeli) 3:0.

Zürich: Da Costa; Nef, Kecojevic, Philippe Koch; Buff, Yapi, Kukeli (61. Rossini), Schönbächler; Chiumiento (76. Rodriguez); Chermiti (61. Etoundi), Chikhaoui.

Vaduz: Jehle; Grippo, Stahel, Kaufmann; von Niederhäusern, Ciccone, Kryeziu (41. Polverino), Burgmeier; Hasler (67. Abegglen), Schürpf; Cecchini (46. Untersee).

Bemerkungen: Zürich ohne Maurice Brunner, Gavranovic, Raphael Koch, Rikan, Sadiku (alle verletzt/rekonvaleszent) und Djimsiti (gesperrt), Vaduz ohne Baron, Flatz, Neumayr, Pergl, Sara (alle verletzt/rekonvaleszent), Lang, Muntwiler (beide verletzt). 22. Rote Karte gegen Grippo (grobes Foul). 88. Buff klärt nach Kopfball von Schürpf auf der Torlinie. Verwarnung: 35. Ciccone (Foul).

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