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Fifa verschiebt WM-Vergabe 2026

Die Ermittlungen zu den Weltmeisterschaften in Katar und Russland dauern an. Die Wahl für das Turnier in elf Jahren verzögert sich dadurch.

Blatter geht, wer folgt? Der langjährige Fifa-Präsident Sepp Blatter (l.) mit seinem einstigen Ziehsohn, dann Rivalen Uefa-Präsident Michel Platini. (11. Juni 2014)
Blatter geht, wer folgt? Der langjährige Fifa-Präsident Sepp Blatter (l.) mit seinem einstigen Ziehsohn, dann Rivalen Uefa-Präsident Michel Platini. (11. Juni 2014)
Fabrice Coffrini, AFP
Der Franzose steht dem mächtigsten und reichsten Regionalverband vor. Ob Platini bei einer Kandidatur genügend Unterstützung aus dem Rest der Welt erhalten würde, ist aber ungewiss.
Der Franzose steht dem mächtigsten und reichsten Regionalverband vor. Ob Platini bei einer Kandidatur genügend Unterstützung aus dem Rest der Welt erhalten würde, ist aber ungewiss.
Fabrice Coffrini, AFP
Eine weitere Fussballlegende spielt offenbar mit dem Gedanken, ins Rennen einzusteigen. Der Brasilianer Zico (mit bürgerlichem Namen Arthur Antunes Coimbra) schreibt auf Facebook, er sei schon Spieler, Trainer und Sportminister gewesen, warum nicht noch Fifa-Präsident? Über hochkarätige Beziehungen verfügt er schon: Zico (l.) mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe in Brasilia. (1. August 2014)
Eine weitere Fussballlegende spielt offenbar mit dem Gedanken, ins Rennen einzusteigen. Der Brasilianer Zico (mit bürgerlichem Namen Arthur Antunes Coimbra) schreibt auf Facebook, er sei schon Spieler, Trainer und Sportminister gewesen, warum nicht noch Fifa-Präsident? Über hochkarätige Beziehungen verfügt er schon: Zico (l.) mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe in Brasilia. (1. August 2014)
Ueslei Marcelino, Reuters
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Im Mai 2017 hätten die Fifa-Funktionäre den Gastgeber für die WM 2026 bestimmen sollen. Doch durch die Korruptionsvorwürfe über die Vergabe der Turniere in Russland (2018) und Katar (2022) verzögert sich diese Wahl, berichtet «BBC». Der Generalsekretär Jérôme Valcke bestätigte dem Sender, dass die Abstimmung verschoben wird.

Zuvor ist bekannt geworden, dass die Nachfolge von Sepp Blatter am 16. Dezember dieses Jahres bestimmt werden könnte. Vertreter aus allen 209 Verbänden würden sich an diesem Tag für die Wahl in Zürich einfinden.

Offizielle Bestätigung steht noch aus

Die Fifa hat das Datum bislang nicht bestätigt. Domenico Scala, Präsident der Fifa-Compliance-Kommission, sprach vergangene Woche von einem Zeitfenster von Dezember bis März. Und selbst die BBC relativiert: «Eine endgültige Entscheidung, wann die Wahl stattfinden soll, wird nicht vor Ende Juli erwartet.» Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass der Kongress im Dezember stattfinde. So hätte Blatter rund sechs Monate Zeit, Reformen in der Organisation anzustossen.

Kurz vor dem Fifa-Kongress waren in Zürich mehrere Funktionäre wegen Verdachts auf Korruption verhaftet worden. Sepp Blatter hat daraufhin, nur vier Tage nach seiner Wiederwahl, sein Amt zur Verfügung gestellt. Er war zuvor 17 Jahre lang an der Spitze des Weltfussballverbands.

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