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Fifa-Ethikkommission urteilt über Blatter

Sepp Blatter kämpft um sein Erbe. Der Fifa-Chef sagt vor der Ethikkommission aus und kündigt bereits Einspruch gegen eine mögliche Verurteilung an.

Will nur noch für sich kämpfen: Sepp Blatter während der Medienkonferenz zu seiner Sperre. (21. Dezember 2015)
Will nur noch für sich kämpfen: Sepp Blatter während der Medienkonferenz zu seiner Sperre. (21. Dezember 2015)
Keystone
Das Urteil: Die Ethikkommission verkündete eine achtjährige Sperre gegen Sepp Blatter und Michel Platini.
Das Urteil: Die Ethikkommission verkündete eine achtjährige Sperre gegen Sepp Blatter und Michel Platini.
AFP
Grosszügiger Auftritt in der Heimat als Ehrenbürger im Sommer 2015: Sepp Blatter und das Sepp-Blatter-Fussballturnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz in Ulrichen, Wallis.
Grosszügiger Auftritt in der Heimat als Ehrenbürger im Sommer 2015: Sepp Blatter und das Sepp-Blatter-Fussballturnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz in Ulrichen, Wallis.
Keystone
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Der suspendierte Fifa-Präsident Sepp Blatter kämpft heute gegen eine langfristige Sperre. Der Schweizer ist von der Fifa-Ethikkommission zur Anhörung in Zürich vorgeladen. Blatter wird eine dubiose Zahlung von zwei Millionen Franken im Jahr 2011 an den derzeit ebenfalls für 90 Tage gesperrten Uefa-Chef Michel Platini vorgeworfen. Nach Darstellung der beiden Spitzenfunktionäre handelt es sich um eine verspätete Honorarzahlung für Dienste aus den Jahren 1998 bis 2002.

Platini soll einen Tag nach Blatter am Freitag in der Sache aussagen, will aber nicht erscheinen. Sein Fernbleiben hat Platini mit einer angeblichen «Missachtung der Unschuldsvermutung» durch die Fifa-Ethikhüter des Weltverbandes begründet. Das Urteil des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert wird für den kommenden Montag erwartet.

Blatter hatte im Gegensatz zu Platini auf einen Einspruch gegen seine 90-Tage-Sperre beim Internationalen Sportgerichtshof CAS verzichtet. Im Falle einer Verurteilung will er aber alle Einspruchs-Instanzen durchlaufen. Das Ziel des 79-jährigen Wallisers ist auch, am 26. Februar den ausserordentlichen Fifa-Kongress zu leiten, bei dem sein Nachfolger gekürt werden soll.

si/ofi

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