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Findet Real Madrid rechtzeitig aus der Krise?

Bei Real Madrid geht es derzeit drunter und drüber – trotzdem muss der Champions-League-Auftakt heute Abend gegen den englischen Meister Manchester City gelingen.

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Ist alles andere als zufrieden mit seiner Mannschaft: Real-Madrid-Trainer José Mourinho.
Ist alles andere als zufrieden mit seiner Mannschaft: Real-Madrid-Trainer José Mourinho.
Keystone
Er ist traurig über seine berufliche Situation im Team: Superstar Cristiano Ronaldo.
Er ist traurig über seine berufliche Situation im Team: Superstar Cristiano Ronaldo.
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Bei Real Madrid passt zurzeit einiges nicht zusammen: Von vier Spielen hat der Titelverteidiger lediglich eines gewonnen, in der Tabelle liegt der Meister mit acht Punkten Rückstand auf den grossen Konkurrenten Barcelona auf dem 11. Rang, Trainer José Mourinho tobt und Superstar Cristiano Ronaldo ist aus unerfindlichen Gründen traurig. Und das alles vor dem Auftakt in der Königsklasse.

Muss Özil auf die Ersatzbank?

Nach dem ersten Sieg der Saison hat Reals Superstar Ronaldo seinen Unmut über die Situation in der Mannschaft geäussert – und wurde von den Medien als «kleine Prinzessin» verspottet. Doch nach der Niederlage gegen Sevilla gerieten auch andere Spieler ins Visier der Öffentlichkeit. Im spanischen Fernsehen war von einem «Mesut Özil in der blassesten Variante» die Rede und dessen Landsmann Sami Khedira wurde vom spanischen Blatt «Marca» gar als «Dummkopf» beschimpft. Özil musste am Sonntag trotz seines halben Spieleinsatzes am Samstag gegen Sevilla im Training der Ersatzspieler antreten, während sein Konkurrent um die Position im Mittelfeld, Luca Modric, mit den Stars ein leichtes Regenerationstraining abhalten durfte. Es sieht also nicht danach aus, dass Özil gegen Manchester City in der Startaufstellung stehen wird.

Die Reaktion der Spieler muss kommen, wenn sie auch nur die Gruppenphase der Königsklasse überstehen wollen. Denn sollten sie heute eine ähnlich schlechte Leistung wie gegen Sevilla zeigen, werden sie gegen das Team von Trainer Roberto Mancini keine Chance haben und in ihrer überdurchschnittlich starken Gruppe mit dem deutschen Double-Gewinner Borussia Dortmund sowie dem holländischen Meister Ajax Amsterdam gibt es keinen Spielraum für Patzer.

«Wir begnügen uns nicht mit einer Niederlage»

Wenn die Nordengländer heute im Bernabéu antreten, wird die Marschrichtung klar sein. Mancini erklärte nämlich: «Wir fahren nicht dorthin, um uns mit einer Niederlage oder einem Unentschieden zu begnügen.» Das grösste Ziel für Manchester City ist natürlich das Überstehen der Gruppenphase. «Die Gruppe ist kompliziert, aber wenn wir zehn Punkte holen, sollten wir damit ins Achtelfinale einziehen können», sagt Mancini.

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