Zum Hauptinhalt springen

Finke sammelte am meisten Punkte — doch soll Gross Trainer beim FC Basel bleiben?

Redaktion Tamedia fragte: Wer wäre der richtige Nachfolger von Christian Gross beim FC Basel? Der ehemalige Trainer des SC Freiburg, Volker Finke, bekam von den Lesern am meisten Stimmen.

Marcel Koller (48)916 Stimmen, 15 ProzentDer Zürcher, der in der Schweiz St. Gallen und GC zum Meistertitel geführt hat, ist immer noch bei Bundesligist Bochum unter Vertrag. Doch trotz guter Arbeit ist er bei den Fans unten durch. Wie Gross — und zahlreiche Schweizer Trainer — hat er eine Vergangenheit bei GC, was bekanntlich in Basel nicht unbedingt ein Vorteil ist.
Marcel Koller (48)916 Stimmen, 15 ProzentDer Zürcher, der in der Schweiz St. Gallen und GC zum Meistertitel geführt hat, ist immer noch bei Bundesligist Bochum unter Vertrag. Doch trotz guter Arbeit ist er bei den Fans unten durch. Wie Gross — und zahlreiche Schweizer Trainer — hat er eine Vergangenheit bei GC, was bekanntlich in Basel nicht unbedingt ein Vorteil ist.
Reuters
Gilbert Gress (67)805 Stimmen, 14 ProzentDer Elsässer mit Schweizer Pass ist als Experte beim Schweizer Fernsehen mit das unterhaltsamste, was die TV-Macher aus Leutschenbach zu bieten haben. Zuletzt wirkte er nur noch als TV-Trainer bei «Der Match». Bei seiner letzten echten Trainerstation rettete der ehemalige Schweizer Nationalcoach, der für «intelligenten Fussball» wirbt, Aarau 2007 vor dem Abstieg.
Gilbert Gress (67)805 Stimmen, 14 ProzentDer Elsässer mit Schweizer Pass ist als Experte beim Schweizer Fernsehen mit das unterhaltsamste, was die TV-Macher aus Leutschenbach zu bieten haben. Zuletzt wirkte er nur noch als TV-Trainer bei «Der Match». Bei seiner letzten echten Trainerstation rettete der ehemalige Schweizer Nationalcoach, der für «intelligenten Fussball» wirbt, Aarau 2007 vor dem Abstieg.
Keystone
Bruno Labbadia (43)125 Stimmen, 2 ProzentObwohl er am Samstag mit dem Bayer-Werksteam gegen Bremen im Pokal-Final steht, ist sein Kredit in Leverkusen aufgebraucht. Am Montag wird dort über sein Schicksal entschieden und der Ex-Stürmer könnte für den FCB frei werden. Sein Name wird auch beim Hamburger SV gehandelt.
Bruno Labbadia (43)125 Stimmen, 2 ProzentObwohl er am Samstag mit dem Bayer-Werksteam gegen Bremen im Pokal-Final steht, ist sein Kredit in Leverkusen aufgebraucht. Am Montag wird dort über sein Schicksal entschieden und der Ex-Stürmer könnte für den FCB frei werden. Sein Name wird auch beim Hamburger SV gehandelt.
Keystone
1 / 14

Das Resultat der Umfrage verdeutlicht das Dilemma, in dem die FCB-Führung steckt. Wenn Präsidentin Gigi Oeri in der Winterpause über die Verlängerung des Vertrags von Christian Gross, der im Sommer ausläuft, entscheidet, muss sie nicht nur darüber befinden, ob sie mit Gross zufrieden ist. Sondern sie dürfte auch darüber nachdenken, ob es einen verfügbaren Kandidaten gibt, der zu überzeugen vermag.

Koller, Gress und Sforza als erste Verfolger

Von den elf Kandidaten, die Redaktion Tamedia am Donnerstag zur Auswahl präsentierte, konnte sich in der Lesergunst keiner markant von der Konkurrenz absetzen. Spitzenreiter Volker Finke, der während der EM als Co-Kommentator beim Schweizer Fernsehen gewirkt hatte, konnte lediglich 18 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Bochums Trainer Marcel Koller, der sich einige Dinge und nicht zuletzt die Mimik von seinem Lehrmeister Gross abgeschaut hat, ist mit 16 Prozent die Nummer 2. Gilbert Gress, der zurzeit als unterhaltsamer Champions-League-Analytiker bei SF2 glänzt, bekam 15 Prozent der Stimmen. Und für Ciriaco Sforza, der bei vielen Fussball-Fans polarisiert, sprachen sich 12 Prozent aus.

Ist es das Beste, wenn Gross bleibt?

Wenn es keine herausragende Alternative zu Gross gibt, könnte es für den FC Basel jedoch die beste Lösung sein, am erfolgreichen Trainer festzuhalten. Bei altgedienten Spielern wie Ivan Ergic, die schon lange dabei sind, mag es Abnützungserscheinungen geben. Doch bei einem Schweizer Spitzenverein ist die Fluktuation erfahrungsgemäss gross. Junge Spieler wie Eren Derdiyok, der zu Bayer Leverkusen wechseln will, werden den Verein früher oder später verlassen. Neue Spieler werden kommen und für Blutauffrischung sorgen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch