Reprise des Finals und die Bayern im Losglück

Im Champions-League-Viertelfinal treffen die letztjährigen Finalisten aufeinander. In der Europa League wartet ZSKA Moskau auf Granit Xhaka und Arsenal.

Das Viertelfinal-Tableau der Champions League.

Das Viertelfinal-Tableau der Champions League. Bild: Keystone

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Die vier Top-Favoriten auf den Titel der Champions League gehen sich in den Viertelfinals aus dem Weg. Bei der Auslosung lachte vor allem dem FC Barcelona und Bayern München das Glück.

Auf drei Gegner wollte Bayern Münchens Stürmer Thomas Müller auf keinen Fall schon in den Viertelfinals treffen: auf Titelverteidiger Real Madrid, auf Spaniens Leader FC Barcelona und auf Englands designierten Meister Manchester City. Es kam die Auslosung in Nyon - und Glücksfee Andrej Schewtschenko meinte es gut mit den Bayern. Sie treffen auf den FC Sevilla, den Fünften der spanischen Liga, der erstmals in den Viertelfinals der Königsklasse steht.

Losglück hatte auch der FC Barcelona, der es mit der AS Roma zu tun bekommt. Die Italiener sind erstmals seit elf Jahren wieder unter den letzten acht. In der Vorrunde haben sie vor Chelsea und Atlético Madrid den Gruppensieg errungen. Doch an Barcelona haben sie in Rom keine guten Erinnerungen. Vor zwei Jahren unterlagen sie im Camp Nou im Gruppenspiel 1:6.

Kein Clasico im Viertelfinal

Weil Schewtschenko die AS Roma als Gegner von Barcelona zog und nicht Real Madrid, kommt es vorerst auch 2017/18 nicht zum ersten Europacup-Duell der beiden spanischen Erzrivalen. Das ist einigermassen erstaunlich. Seit 2010/11 stehen Real Madrid und der FC Barcelona stets gemeinsam in den Viertelfinals. Sechs Mal schafften es beide sogar gleichzeitig in die Halbfinals. Dennoch haben sie sich immer aus dem Weg gehen können.

Real trifft nun auf Juventus Turin, womit es zu einer Art Revanche des letztjährigen Finals kommt, und der Schweizer Stephan Lichtsteiner kommt womöglich zum nächsten Duell mit dem Weltfussballer Cristiano Ronaldo. Im Final 2017 konnte sich Lichtsteiner nicht mit Ronaldo messen, weil er selber nur Ersatz war. Dafür hatte er dem Portugiesen 2015 im Halbfinal gegenüber gestanden und war mit Juventus dank einem 2:1 in Turin und einem 1:1 in Madrid ins Endspiel eingezogen.

Nach der Auslosung in Nyon ist auch klar, dass nur ein englisches Team die Halbfinals erreichen wird, nachdem die Premier League mit fünf Vertretern in die K.o.-Runde gestartet war. Der FC Liverpool, der Sieger von 2005, trifft auf Manchester City, den unangefochtenen Leader der Premier League. Vor rund zwei Monaten hat Liverpool gegen Manchester City in einem spektakulären Spiel 4:3 gewonnen. Es war die bisher einzige Niederlage für das Team von Pep Guardiola in der Meisterschaft.

Xhaka gegen Moskau

Kurz nach der Auslosung der Champions-League-Viertelfinals stand auch jene der Europa League an. Auch hier gehen sich die Top-Shots aus dem Weg und das brisante mögliche Duell zwischen den Red-Bull-Clubs Salzburg und Leipzig bleibt vorerst aus. Hier die Begegnungen der EL-Viertelfinals.

(sda)

Erstellt: 16.03.2018, 11:47 Uhr

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