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Frankreichs neue, gnadenlose Bescheidenheit

Die Baisse des französischen Fussballs ist kein Wunder. Eher war es das lange Hoch.

Gerangel vor dem Tor: Abou Diaby, Guillaume Hoarau und Louis Saha (von links) versuchen den Ball am Goalkeeper Yury Zhevnov aus Weissrussland vorbei zu bringen. Die Franzosen verloren am Freitag im EM-Qualifikationsspiel gegen Weissrussland mit 0:1 im Stade de France in Saint Denis.
Gerangel vor dem Tor: Abou Diaby, Guillaume Hoarau und Louis Saha (von links) versuchen den Ball am Goalkeeper Yury Zhevnov aus Weissrussland vorbei zu bringen. Die Franzosen verloren am Freitag im EM-Qualifikationsspiel gegen Weissrussland mit 0:1 im Stade de France in Saint Denis.
Keystone
Das Tor: Der Weissrusse Sergei Kislyak kann den französischen Goalkeeper Hugo Lloris austricksen.
Das Tor: Der Weissrusse Sergei Kislyak kann den französischen Goalkeeper Hugo Lloris austricksen.
Keystone
Enttäuscht: Nach dem Spiel zeigt sich der Franzose Guillaume Hoarau niedergeschlagen.
Enttäuscht: Nach dem Spiel zeigt sich der Franzose Guillaume Hoarau niedergeschlagen.
Keystone
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Man sagt den Franzosen ja keine sonderlich ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstkritik nach, geschweige denn zur Bescheidenheit. Schon gar nicht in sportlichen Angelegenheiten, wo sich der Nationalismus gerne mit einer gehörigen Portion Chauvinismus vermählt. Umso erstaunlicher ist es, mit welch offener und ehrlicher Strenge sie nun mit dem eigenen Fussball ins Gereicht gehen – bereits nach dem ersten Pflichtspiel in der neuen Ära unter Trainer Laurent Blanc, den sie «Le Président» nennen und der jenem glorreichen Ensemble der «Bleus» angehört hatte, das einst alles gewann.

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