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Französischer Festtag an der Tour de Romandie

Thibaut Pinot gewinnt die Königsetappe sieben Sekunden vor dem Russen Ilnur Sakarin, der sich das Leadertrikot überstreifen darf.

Küsschen für den Sieger: Thibaut Pinot.
Küsschen für den Sieger: Thibaut Pinot.
Keystone

Michael Albasini, der drei Tage lang das gelbe Leadertrikot trug, kam erwartungsgemäss auf den 162,7 Kilometern von Freiburg nach Champex-Lac mit grosser Verspätung ins Ziel und hatte keine Chance, sein Trikot zu verteidigen. Erstmals ging es auf der fünften Etappe so richtig in die Berge: Vier Pässe der 1. Kategorie mit insgesamt 3408 Höhenmetern waren zu bewältigen. Am besten tat dies der 24-jährige Franzose Thibaut Pinot, der sich auf dem 14,2 km langen Schlussaufstieg von der Konkurrenz absetzten konnte. Im Ziel rettete er sieben Sekunden vor dem 31-jährigen Russen Ilnur Sakarin ins Ziel.

Vorjahressieger Christopher Froome (7.) erreichte wie der Kolumbianer Nairo Quintana (4.) das Ziel mit 20 Sekunden Rückstand in einem ersten Verfolgergrüppchen, der Italiener Vicenzo Nibali verlor als Neunter schon 53 Sekunden. Als bester Schweizer erreichte IAM-Profi Mathias Frank als 13. mit 1:07 Rückstand das Ziel.

Auf dem fünften Teilstück konnten sich Bryan Naulleau aus Franreich und Maxim Belkow aus Russland schon früh zwei Fahrer vom Feld absetzen und zwischenzeitlich über sechs Minuten Vorsprung herausfahren. Naulleau wurde 27 km vor dem Ziel, Belkow wenig später eingeholt. Für Belkow hat sich die Flucht dennoch gelohnt. Der Russe vom Team Katjuscha, der bereits am Mittwoch mit dem Schweizer Jonathan Fumeaux zu den Animatoren des Tages gehört hat, steht nach dieser Etappe bereits endgültig als Gewinner des grünen Sprinter- und es rosa Bergpreis-Trikots fest.

Im Gesamtklassement liegt vor dem abschliessenden Zeifahren in Lausanne Sakarin sechs Sekunden vor Pinot. Grosser Favorit auf den Gesamtsieg ist aber Christopher Froome, der zwar 14 Sekunden hinter dem neuen Leader zurückliegt. Doch Slowene Simon Spilak (Gesamt-Vierter/0:19 zurück), Quintana (5./0:54), Rigoberto Uran (Kol, 6./1:01), Simon Yates (Gb, 7./1:01) und Nibali (8./1:04) dürften ihm den Triumph kaum mehr streitig machen können. Auch der Rückstand von Frank als Dreizehnter mit 1:25 Minuten zu gross.

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