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GC bleibt im Keller – und Sforza redet die Lage schön

Dank des 2:0-Heimsieges gegen die Grasshoppers rückt der FC Sion auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Zürcher «brillierten» nur mit ihrer Harmlosigkeit – und ihrem optimistischen Coach.

Die Premiere: Hakan Yakan kann sich endlich über sein erstes Tor in der Liga freuen. Er verwertet einen Foulpenalty, den...
Die Premiere: Hakan Yakan kann sich endlich über sein erstes Tor in der Liga freuen. Er verwertet einen Foulpenalty, den...
Keystone
...der Genfer Patrik Baumann (r.) an Luzerns Adrian Winter auf dümmliche Art verursacht hat, souverän. Baumann verletzt sich bei seiner Aktion und muss ausgewechselt werden. Der FCL hat zudem Glück: Das 2:0 ist zumindest offsideverdächtig, und in der zweiten Hälfte hätte Ref Stephan Studer bei einem Hands von Torschütze Tomislav Puljic durchaus auf Handspenalty für Servette entscheiden können. Aber wer im Hoch ist, wird von Göttin Fortuna unterstützt. Luzern führt die Tabelle nach neun Runden an.
...der Genfer Patrik Baumann (r.) an Luzerns Adrian Winter auf dümmliche Art verursacht hat, souverän. Baumann verletzt sich bei seiner Aktion und muss ausgewechselt werden. Der FCL hat zudem Glück: Das 2:0 ist zumindest offsideverdächtig, und in der zweiten Hälfte hätte Ref Stephan Studer bei einem Hands von Torschütze Tomislav Puljic durchaus auf Handspenalty für Servette entscheiden können. Aber wer im Hoch ist, wird von Göttin Fortuna unterstützt. Luzern führt die Tabelle nach neun Runden an.
Keystone
Am Ende rettet Johnny Leoni mit wachem Reflex wenigstens einen Punkt für den FCZ gegen die Thuner, die zuletzt zweimal verloren.
Am Ende rettet Johnny Leoni mit wachem Reflex wenigstens einen Punkt für den FCZ gegen die Thuner, die zuletzt zweimal verloren.
Keystone
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GC kommt weiterhin nicht vom Fleck. In Sitten liefert das an neunter Stelle klassierte Team von Ciriaco Sforza alles andere als eine Glanzvorstellung ab. Nach dem 2:0 für Sion waren sich die 8300 Zuschauer einig: Sie hatten nicht das Topspiel des Jahres erlebt. Sie sahen aber eine Heimmannschaft, die zum wiederholten Mal zeigte, dass sie durchaus Fähigkeiten hat, ins Meisterrennen einzugreifen. Die auf den zweiten Rang vorgerückten Walliser überzeugten für einmal aber nicht spielerisch, sondern durch ihre Effizienz. Sie reüssierten in der ersten Halbzeit mit den beiden ersten Torschüssen sogleich. In der elften Minute flog ein Freistoss von Pascal Feindouno aus rund 25 Metern in jene Ecke, die GC-Goalie Roman Bürki nicht abdeckte. Für Feindouno, die Offensivkraft aus Guinea, war es im vierten Meisterschaftsspiel bereits der dritte Torerfolg.

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