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GC hat das erste Ziel erreicht

Die Grasshoppers schlagen zu Hause den FC St. Gallen 2:0 und bleiben Leader FC Basel auf den Fersen. Und die Zürcher haben die Qualifikation zur Königsklasse in der Tasche.

GC jubelt in der Meisterschaft weiter: Dank dem 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen ist Rang 2 fix und damit die Qualifikation für die Champions League erkämpft.
GC jubelt in der Meisterschaft weiter: Dank dem 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen ist Rang 2 fix und damit die Qualifikation für die Champions League erkämpft.
Keystone
Die Zürcher gehen durch Goalgetter Shkelzen Gashi mittels Penalty in Front. Der Elfmeterpfiff ist für die Gäste zwar hart, aber vertretbar.
Die Zürcher gehen durch Goalgetter Shkelzen Gashi mittels Penalty in Front. Der Elfmeterpfiff ist für die Gäste zwar hart, aber vertretbar.
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Pechvogel des Abends ist der St. Galler Mario Mutsch (l.): Er verschuldet den Penalty am Zürcher Daniel Pavlovic (r.) und macht auch den Fehler, der zum Tor von Joker Steven Lang führt.
Pechvogel des Abends ist der St. Galler Mario Mutsch (l.): Er verschuldet den Penalty am Zürcher Daniel Pavlovic (r.) und macht auch den Fehler, der zum Tor von Joker Steven Lang führt.
Keystone
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Nach der 5:0-Gala gegen die Young Boys genügte GC gegen die weiter ineffizienten St. Galler ein Penaltytreffer von Shkelzen Gashi (9.) und ein Tor von Steven Lang in der Nachspielzeit zum 2:0, um den angestrebten 18. Saisonsieg zu bewerkstelligen.

Der Rekordmeister zeigte keine Glanzleistung, verhedderte sich mehrmals und offenbarte einige Missverständnisse und Fehlpässe. Eine Sonderleistung gegen St. Gallen war auch nicht nötig, um die spielerisch gefälligen, im Abschluss aber harmlosen Ostschweizer zu besiegen. Wenn GC aufs Tempo drückte, geriet St. Gallens Abwehr in Schwierigkeiten und musste sich bei Torhüter Marcel Herzog bedanken, nicht vorzeitig entscheidend in Rücklage zu geraten. Die Zürcher hatten aber auch ihr Visier schlecht eingestellt, zischten doch Abschlussversuche von Dabbur, Gashi und Co. daneben.

Pechvogel Mutsch

Ein frühzeitiges Gastgeschenk kam den Grasshoppers zupass. Beim zweiten GC-Angriff beging Mario Mutsch gegen den ihm davoneilenden Daniel Pavlovic ein unnötiges und dämliches Foul im Strafraum. Ref Adrien Jaccottet zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt – ein harter, aber vetretbarer Entscheid. Top-Skorer Shkelzen Gashi liess sich die Penaltychance nicht entgehen und markierte mit einem platzierten Flachschuss in die rechte Ecke die Führung der Zürcher und sein 18. Saisontor. Danach verflachte das Spiel. Goran Karanovic vergab zwei St. Galler Ausgleichschancen, so dass die Ostschweizer nun seit 452 Minuten ohne Plustreffer sind. Erst der wenige Sekunden vor Spielschluss eingewechselte Steven Lang entschied die Partie endgültig, als auch er von einem Mutsch-Missgeschick profitierte und auf coole Weise das 2:0 erzielte. Glück hatten die Zürcher, dass der Unparteiische ein (unabsichtliches) Hands von Verteidiger Sanel Janic im eigenen Strafraum übersah (29.). Und kurz vor dem zweiten Goal sauste ein Schuss von Dzengis Cavusevic knapp am Pfosten des Zürcher vorbei.

Der Internationale Michael Lang sprach von einem «Arbeitssieg. Aber diese Siege zählen ja auch. Wir sind nicht so ins Spiel gekommen wie sonst üblich.» Was den Titelkampf angeht, meinte der rechte Aussenläufer der Hoppers gegenüber dem Teleclub: «Wir müssen primär auf uns schauen und die restlichen drei Spiele gewinnen. Und wenn das gelingt, hoffen wir auf einen Ausrutscher des FCB.»

Grasshoppers - St. Gallen 2:0 (1:0) Letzigrund. - 6800 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 9. Gashi (Foulpenalty) 1:0. 92. Steven Lang 2:0. Grasshoppers:Bürki; Jahic, Dingsdag, Grichting; Michael Lang, Abrashi, Toko, Pavlovic; Gashi (84. Feltscher); Ngamukol, Dabbur (90. Steven Lang). St. Gallen: Herzog; Mutsch, Russo (57. Stocklasa), Besle, Lenjani; Janjatovic, Nater; Vitkieviez (54. Wüthrich), Mathys, Nushi (77. Cavusevic); Karanovic. Bemerkungen:GC ohne Salatic (gesperrt) und Ben Khalifa (verletzt). St. Gallen ohne Montandon, Sikorski und Lehmann (alle verletzt), Ivic (rekonvaleszent) und Martic (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 12. Mutsch. 26. Gashi. 36. Janjatovic . 45. Vitkieviez. 50. Lenjani (alle Foul).

si/fal

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