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GC lässt in Luzern Federn

Der frischgebackene Cupfinalist GC kommt beim FC Luzern nicht über ein 1:1 hinaus und verpasst es, Basel auf die Pelle zu rücken.

Kalte Dusche: GC-Keeper Bürki muss machtlos zusehen, wie der Ball zur Luzerner Führung ins Netz segelt.
Kalte Dusche: GC-Keeper Bürki muss machtlos zusehen, wie der Ball zur Luzerner Führung ins Netz segelt.
Keystone
Nur Augen für den Ball: GC-Captain Salatic im Zweikampf mit Winter.
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Reuters
Pink Panther: Die Choreografie der GC-Fans.
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Reuters
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Luzern ging gegen GC schon in der 11. Minute mit seiner zweiten Chance in Führung. Nach einem Ball in die Spitze von Aussenverteidiger Sally Sarr narrte Stephan Andrist die gegnerische Innenverteidigung und den aus dem Gehäuse geeilten Goalie Roman Bürki. Für den Mittelfeldspieler war es der fünfte Treffer in der laufenden Meisterschaft. Mit diesem Wert ist Andrist der beste Luzerner in der Super-League-Torschützenliste. Zuletzt hatte die Leihgabe des FC Basel den Innerschweizern nicht immer Freude beschert. Ende März war er von seinem Arbeitgeber aus disziplinarischen Gründen gebüsst worden, weil er sich rund um das davor letzte Meisterschaftsspiel gegen GC nächtliche Alkohol-Eskapaden geleistet hatte.

Der Ausgleich für GC in der 32. Minute war ein Geschenk des FC Luzern. Torhüter David Zibung konnte eine eher harmlose Freistossflanke von Steven Zuber nicht festhalten und liess den Ball vor die Füsse von Michael Lang abprallen. Dieser brachte den Ball in Torjäger-Manier aus spitzem Winkel mit einem Aufsetzer im Netz unter. Nach dem Seitenwechsel waren es die Luzerner, die dem Siegtreffer näher standen. Andrist vergab aber sowohl in der 47. als auch in der 56. aus ausgezeichneter Abschlussposition. Bei den Grasshoppers hatte Frank Feltscher in der 68. Minute kurz vor seiner Auswechslung das 2:1 auf dem Fuss.

Für GC bleibt im Rennen um die Meisterschaft alles beim Alten. Die Zürcher liegen weiter drei Zähler hinter dem FC Basel, der sich in Thun mit einem 2:2 begnügen musste. Frank Feltscher trauerte nach dem Match in Luzern der Gelegenheit nach, dem FCB auf die Pelle zu rücken. «Wir hätten heute ein Tor mehr machen müssen, ich auch. Unsere Chancenverwertung ist das, was man kritisieren muss», gab er zu Protokoll.

Luzern - Grasshoppers 1:1 (1:1)

Swissporarena, 12'360 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 11. Andrist (Sarr) 1:0. 32. Lang 1:1.

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Thiesson; Renggli; Winter, Kasami (69. Mouangue), Hochstrasser, Andrist; Gygax (93. Wiss).

Grasshoppers: Bürki; Lang, Vilotic (74. Xhaka), Grichting, Bauer; Salatic; Feltscher (69. Hajrovic), Abrashi, Toko (85. Gashi), Zuber; Ben Khalifa.

Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger, Hyka, Lezcano (alle verletzt), Rangelov (gesperrt), Muntwiler (krank) und Wüthrich (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Pavlovic (verletzt), Hossmann, Gülen, Coulibaly und Hirzel (alle nicht im Aufgebot). - Verwarnungen: 10. Stahel (Foul). 34. Abrashi (Unsportlichkeit). 43. Hochstrasser (Foul). 58. Sarr (Unsportlichkeit). 85. Grichting (Foul). 86. Andrist (Unsportlichkeit). 93. Xhaka (Unsportlichkeit).

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