GC stolpert zum zweiten Mal über Yakins Schaffhausen

Die Grasshoppers zeigen beim 1:1 in Schaffhausen eine schwache Leistung. Wil rückt wieder bis auf einen Punkt heran.

Keine Unterstützung in Sicht: GCs Giotto Morandi versucht, gegen Schaffhausen den Ball zu gewinnen.

Keine Unterstützung in Sicht: GCs Giotto Morandi versucht, gegen Schaffhausen den Ball zu gewinnen. Bild: Walter Bieri/Keystone

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Es braucht diesen einen guten Pass, um aus einer sehr schwachen Leistung einen Punktgewinn zu machen. Eine halbe Stunde ist vorbei, als Andreas Wittwer also Nikola Gjorgjev lanciert. Es ist ein cleverer Chip, der dem Flügel die Zeit lässt, auszusuchen, welchen seiner Mitspieler er im Strafraum anspielt. Er entscheidet sich für Salatic, der Captain trifft zum 1:1. Ein wichtiges Tor, gewiss, aber keines, das dem Spiel gut tut.

Diesem geht es nämlich so schlecht, dass es nicht mehr gesund zu kriegen ist. Tore fallen in der verbleibenden Stunde keine mehr, GC stolpert erneut über Murat Yakins Schaffhausen und muss wieder um den vor zwei Wochen mit einem 3:0 gegen Wil erkämpften zweiten Platz zittern .

Zu Beginn des Spiels zelebrieren die zahlreichen GC-Fans vor allem sich selbst. Eine ihrer Gruppierungen wird 15, sie haben eine Choreografie mitgenommen, feiern mit ganz viel Pyro-Material. Kaum sind sie damit durch, tritt Pusic zum Eckball an. In die Mitte des Strafraums getreten fängt Schaffhausen-Goalie Saipi locker und wirft den Ball bis zur Mittellinie. Wenige Sekunden später steht es 1:0, GC überrannt vom Zweitletzten, Krasniqi trifft, weil GC-Verteidiger Cvetkovic genau so spät kommt, um den Spieler zwar umzugrätschen, ihn aber nicht am Schuss zu hindern.

Erster Abschluss nach 25 Minuten

GC, noch ohne Zuzug Oliver Buff, ist von der Rolle, hat Mühe, in die ruppig geführte Partie zu kommen, leistet sich viele Fouls im Mittelfeld und kommt kaum in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Der zweite Angriff des Heimteams endet an der Latte des GC-Tores, es sind keine sieben Minuten vorbei. GC ist planlos, bei eigenem Ballbesitz heisst die Idee meist Gjorgjev, beim ihm stehen aber auch immer zwei Gegner. Der erste Schuss aufs Schaffhauser Tor gelingt Ben Khalifa nach 25 Minuten. Der dritte ist Salatics Abschluss zum 1:1.

Es ist ein schwieriges Spiel für die Offensivkräfte von GC. Pusic, Gjorgjev und Ben Khalifa spulen ihre Meter in der eigenen Platzhälfte ab. Oft helfen sie hinten aus, Subotic sieht vorne kaum einen Ball. Das ist in der ersten Halbzeit so und ändert sich in der zweiten nicht. Forte nimmt Subotic raus, stellt wieder auf ein System mit einem Stürmer um, dahinter der laufstarke Tessiner Morandi. Auch Pusic geht später, er, der in Schaffhausen aufgewachsen ist und fast immer durchspielt. Für ihn kommt Alves. Gjorgjev wird doch Monzialo ersetzt.

Ben Khalifa erfolglos im Abschluss

Gefährlicher wird GC dadurch nicht. Erst fünf Minuten vor Schluss kommt Ben Khalifa wieder zum Abschluss, gleich zweimal zielt er genau auf Goalie Saipi. Es spricht für GC, dass der Gegner in dieser Statistik nicht viel mehr Punkte sammelt. Es spricht aber gegen Uli Fortes Team, dass es sich bei Schaffhausen nicht um ein Topteam handelt, sondern um den Zweitletzten der Challenge League.

Schaffhausen - Grasshoppers 1:1 (1:1)
3903 Zuschauer. – SR Wolfensberger. – Tore: 4. Krasniqi 1:0. 30. Salatic 1:1.
GC: Salvi; Arigoni, Basic, Cvetkovic, Wittwer; Salatic, Njie; Pusic, Gjorgjev; Subotic (57. Morandi), Ben Khalifa.

Übersicht Challenge League
Resultate: Aarau - Lausanne-Sport 1:3. Chiasso - Kriens 0:1. Stade Lausanne-Ouchy - Wil 0:3. Winterthur - Vaduz 1:0. Schaffhausen - Grasshoppers 1:1.
Rangliste: 1. Lausanne-Sport 11/24. 2. Grasshoppers 11/21. 3. Wil 11/20. 4. Winterthur 11/18. 5. Kriens 11/15. 6. Stade Lausanne-Ouchy 11/14. 7. Aarau 11/14. 8. Vaduz 11/12. 9. Schaffhausen 11/12. 10. Chiasso 11/4.

Erstellt: 19.10.2019, 21:03 Uhr

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