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«GC und der FCZ kommen wohl kaum um eine Fusion herum»

Sion-Präsident Christian Constantin zeigt auch mit fast 60 noch Emotionen wie eh und je. Und er macht sich Gedanken über die Zukunft der Super League.

Ein Mann der klaren Worte: Christian Constantin.
Ein Mann der klaren Worte: Christian Constantin.
Keystone

Im Untergeschoss des Hotels Porte d’Octodure in Martigny hat sich Denis Vipret eingemietet, ein bekannter Handaufleger. Um Kundschaft braucht er sich keine Sorgen zu machen: Es herrscht hoher Betrieb.

Der Weg zu Vipret führt vorbei am Architekturbüro, in dem der Chef nicht Hand auflegt, sondern redet. Christian Constantin, der auch den FC Sion präsidiert, ist in einer Sitzung, und die dauert. Der Interviewtermin verzögert sich, um eine halbe, eine ganze Stunde. Nach anderthalb Stunden erscheint der 59-Jährige, ein Foulard um den Hals geschwungen, das bis zu den Knie reicht, er stürmt in die zweite Etage hoch, lässt sich in seinem geräumigen Büro in ein gelbes Sofa fallen und sagt, als wäre er pünktlich dran: «Also, meine Herren, legen wir los.»

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