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Geschiebe mit Ball, Cash und Wein

Frankreichs Fussballwelt wird 19 Monate vor der EM von zwei Betrugsaffären getroffen. Eine spielt in ­Nîmes, eine in Marseille.

Wohin flossen Gelder bei seinem Transfer zu Marseille? Torschützenleader und Nationalstürmer André-Pierre Gignac. Foto: Keystone
Wohin flossen Gelder bei seinem Transfer zu Marseille? Torschützenleader und Nationalstürmer André-Pierre Gignac. Foto: Keystone

400 Flaschen Wein für ein dienliches ­Unentschieden – was sich wie eine barocke Posse anhört, zieht gerade wie ein «Sturm» über den französischen Fussball, wie «L’Equipe» titelt. Andere Zeitungen schreiben von einer «schwarzen Stunde», einem «Albtraum», gar von der «Apokalypse». Eineinhalb Jahre vor den Europameisterschaften in ihrem Land beschäftigen die Franzosen gleich zwei Skandale, in denen es um mutmassliche Spielmanipulationen, Bestechung, Korruption, dunkle Transferkommissionen, falsche Rechnungsführung und Verbindungen zur Unterwelt geht. Mehrere Vereinspräsidenten, aktive und ehemalige, wurden verhört – in Polizeigewahrsam.

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