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Glänzender Champions-League-Einstand von Schweizer Talent Gavranovic

Der Schweizer U21-Internationale erzielte bei seinem Debüt in der Königsklasse das wichtige 2:1 für Schalke im Achtelfinal-Rückspiel gegen Valencia.

Ein Europacup-Einstand nach Mass: Champions-League-Debütant Mario Gavranovic (Nummer 19) reagiert in der 52. Minute am schnellsten und bringt Schalke gegen Valencia 2:1 in Führung.
Ein Europacup-Einstand nach Mass: Champions-League-Debütant Mario Gavranovic (Nummer 19) reagiert in der 52. Minute am schnellsten und bringt Schalke gegen Valencia 2:1 in Führung.
Reuters
Der 21-jährige Schweizer freut sich über seinen ersten Treffer in der Königsklasse und lässt die Fans auf Schalke mitjubeln.
Der 21-jährige Schweizer freut sich über seinen ersten Treffer in der Königsklasse und lässt die Fans auf Schalke mitjubeln.
Reuters
Tottenhams Coach Harry Redknapp dagegen ist mit seinen Spurs weiter auf Kurs. Die Begeisterung an der Londoner White Hart Lane ist riesig.
Tottenhams Coach Harry Redknapp dagegen ist mit seinen Spurs weiter auf Kurs. Die Begeisterung an der Londoner White Hart Lane ist riesig.
Reuters
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Weil Klaas-Jan Huntelaar angeschlagen fehlte, kam Mario Gavranovic bei Schalke 04 zu seiner Premiere in der Champions League. Und der 21-jährige Schweizer, der im Januar 2010 vom derzeit arg kritisierten Trainer Felix Magath nach Gelsenkirchen geholt wurde, schlug ein – und wie. Der frühere Stürmer von Lugano, Yverdon und Neuchâtel Xamax traf in der 52. Minute zum 2:1. Gavranovic reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und beförderte den Ball via rechten und linken Pfosten ins Tor.

In der 81. Minute hätte der Schweizer mit dem 3:1 alles klar machen können, doch sein Schuss traf nur den rechten Aussenpfosten. Eine weitere Chance bot sich dem 21-Jährigen in der 93. Minute: Gavranovic sah, dass Guaita zu weit vor seinem Tor stand und setzte aus 25 Metern zu einem Heber an, der aber nur an die Latte klatschte.

Farfan und Neuer die Matchwinners

Dabei hatte es für Magath nach 17 Minuten schlecht ausgesehen, als Ricardo Costa per Kopf nach einer Flanke von Mehmet Topal den wichtigen Auswärtstreffer für die Spanier erzielte. Schalke bemühte sich um den wichtigen Ausgleich und wurde in der 40. Minute belohnt: Jefferson Farfan zirkelte einen Freistoss über die Mauer, Guaita war nur noch mit den Fingerspitzen dran. Schalke konnte aber erst mit dem Schlusspfiff richtig aufatmen, denn Valencia kam ständig zu guten Chancen. Die beste hatte Aduriz in der 58. als er alleine auf Torhüter Manuel Neuer zulaufen konnte, dieser aber mit einer grossartigen Parade sein Team im Spiel hielt. Farfan beruhigte in der 94. Minute die Nerven aller Schalker Fans mit dem 3:1. Der Bundesliga-Klub erreichte damit zum zweiten Mal nach 2008 die Viertelfinals in der Königsklasse.

si/fal

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