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Glück für Juve, sichere Sache für Real

Mit Juventus (1:0 gegen Zenit St.Petersburg) und Real Madrid (2:0 gegen BATE Borissow) sind die favorisierten Teams der Gruppe H mit Heimsiegen in die Champions League gestartet.

Alessandro Del Piero war 1996 ein Leistungsträger gewesen, als Juventus zum bislang einzigen Mal die Champions League gewann. Jetzt, bei Juves Comeback in der Königsklasse nach zwei Jahren, war der fast 34-jährige Stürmer der Matchwinner in der Partie gegen den aufstrebenden UEFA-Cup-Sieger Zenit. Just als die Russen immer besser ins Spiel kamen und sich im Lauf der zweiten Halbzeit die deutlich besseren Chancen erarbeitet hatten, traf Del Piero in der 76. Minute mit einem haltbar scheinenden Freistoss aus 25 Metern.

Die Russen, die sich im europäischen Supercup gegen Manchester United durchgesetzt hatten, zeigten bei ihrem Champions-League- Einstand, dass sie eine neue, ernstzunehmende Grösse in Europas Spitzenfussball sind. Zu ihren Besten zählte der portugiesische Stürmer Danny, der für 50 Millionen Franken (russischer Transfer- Rekord) auf Wunsch von Trainer Dick Advocaat von Dynamo Moskau verpflichtet worden war.

Für Juventus war es der siebte Heimsieg in Serie in Champions- League-Gruppenspielen.

Akzeptable Leistung der Weissrussen

In Madrid durfte nach elf Minuten Spielzeit darüber spekuliert werden, ob Real seinen bislang höchsten Heimerfolg in der Champions League (6:0 gegen Genk im September 2002) übertreffen würde. Als Verteidiger Sergio Ramos aus dem spanischen Europameister-Team von halbrechts ein Zuspiel von Guti mühelos zum 1:0 verwertete, war dies bereits die fünfte hochwertige Torchance der «Königlichen».

In der Folge wehrte sich BATE Borissow, der Verein mit dem Minibudget von acht Millionen Franken und erste weissrussische Vertreter in der Königsklasse, jedoch prächtig. Die Underdogs, die sich durch drei Quali-Runden gekämpft und dabei unter anderen Anderlecht auswärts besiegt hatten, schränkten die Spielräume der Madrilenen so weit ein, dass sie die Entscheidung in die zweite Halbzeit hinauszögern konnten. Ruud van Nistelrooy erzielte sein 54. Champions-League-Tor - der Holländer ist nur noch acht Treffer von Rauls Rekord entfernt - in der 57. Minute unter der Mithilfe von Dimitri Lichtarowitsch; der Mittelfeldspieler lenkte den Ball nach einer Abwehr von Goalie Weremeko so unglücklich ab, dass van Nistelrooy dem Ball nicht einmal mehr den letzten Schubser hätte geben müssen.

Real liess es beim 2:0 bewenden. Ein geglückter Start Reals in die Champions League war in den letzten Jahren keine Selbstverständlichkeit gewesen. Von 2004 bis 2006 hatten die Spanier jeweils mit einer Niederlage (zweimal 0:3, einmal 0:2) angefangen.

si/fal

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