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Gross übernimmt Club in Saudiarabien

Christian Gross überraschte das TV-Publikum mit seiner Ankündigung, dass er für zwei Jahre ein Team aus Saudiarabien trainieren werde.

Christian Gross ist seit dem 29. April 2012 arbeitslos gewesen. Nun hat der 59-Jährige...
Christian Gross ist seit dem 29. April 2012 arbeitslos gewesen. Nun hat der 59-Jährige...
Keystone
...eine neue Stelle gefunden. Der Zürcher unterschrieb für zwei Jahre beim saudiarabischen Verein al-Ahli in Jeddah. Dies sagt Gross vor dem WM-Spiel Holland - Australien im SRF-Studio von Leutschenbach.
...eine neue Stelle gefunden. Der Zürcher unterschrieb für zwei Jahre beim saudiarabischen Verein al-Ahli in Jeddah. Dies sagt Gross vor dem WM-Spiel Holland - Australien im SRF-Studio von Leutschenbach.
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Der Zürcher hat unter anderem Bundesligaerfahrung, rettete 2010 den VfB Stuttgart in extremis vor dem Abstieg. Seine beste Zeit hat der Zürcher aber bei GC und dem FCB gehabt. Nun erwartet ihn auf der arabischen Halbinsel «ein Abenteuer», wie es Gross selbst formuliert.
Der Zürcher hat unter anderem Bundesligaerfahrung, rettete 2010 den VfB Stuttgart in extremis vor dem Abstieg. Seine beste Zeit hat der Zürcher aber bei GC und dem FCB gehabt. Nun erwartet ihn auf der arabischen Halbinsel «ein Abenteuer», wie es Gross selbst formuliert.
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Christian Gross, während der Fussball-WM Studio-Experte von SRF, erstaunte vor dem Anpfiff zur Partie Holland gegen Australien das TV-Publikum und die gesamte Fussball-Schweiz. Er habe für zwei Jahre beim saudiarabischen Club al-Ahli Jeddah unterschrieben, erklärte der Zürcher. Bei den Spielern handle es sich ausnahmslos um Moslems, also müsse er sich und die Mannschaft auch dementsprechend verhalten. «Es ist ein Engagement im Zeichen des Abenteuers», fügte Gross bei. Über finanzielle Dinge äusserte sich der 59-jährige Trainer nicht. Al Ahli hatte zuletzt in der saudiarabischen Meisterschaft mit dem portugiesischen Coach Vitor Pereira Rang 3 belegt.

Die Karriere des Schweizer Trainers geriet zuletzt ins Stocken. Bei den Young Boys wurde Gross am 29. April 2012 entlassen, nachdem die Berner in vergangenen neun Ligapartien nur vier Punkte geholt hatten. Seitdem hat der Zürcher kein Amt mehr übernommen. Zuvor war er Mitte Oktober 2010 vom VfB Stuttgart freigestellt worden. In der Folge wurde er immer wieder als Trainerkandidat gehandelt – unter anderem auch als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld –, doch geklappt hat es mit einer neuen Stelle an der Seitenlinie nie.

Viele Hochs, aber auch Tiefs

Gross blickt gleichwohl auf eine erfolgreiche Laufbahn als Coach zurück. Mit den Grasshoppers holte er zweimal den Schweizer Meistertitel (1995, 1996) und den Schweizer Cup 1994. Mit den Zürchern schaffte er auch zweimal den Sprung in die Champions League (1995, 1996). Anschliessend konnte Gross den Ligaerhalt mit Tottenham Hotspur schaffen. In der folgenden Saison wurde er aber nach nur drei Partien entlassen.

Seine Zeit beim FC Basel ab dem Jahre 1999 war gerade zu triumphal: Viermal Schweizer Meister (2002, 2004, 2005 und 2008) sowie vier Cup-Titel (2002, 2003, 2007, 2008) zeugen davon. Unvergesslich auch die Auftritte von Rot-Blau unter dem Höngger in der Königsklasse (2002, 2008). Neunmal wurde er überdies zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt.

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