Guardiolas Pläne nach der Pleite

Dem Trainer stehen 170 Millionen Euro zur Verfügung, um Manchester City umzubauen. Im Visier hat er auch einen Spieler des FC Bayern.

«Mehr Macht als je zuvor in meinem Leben als Trainer»: City-Coach Guardiola.

«Mehr Macht als je zuvor in meinem Leben als Trainer»: City-Coach Guardiola. Bild: Keystone

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Wie die Tageszeitung «The Guardian» berichtet, will Manchester City 15 Spieler des aktuellen Kaders loswerden. Josep Guardiola strebt nach dem Champions-League-Out gegen Monaco und angesicht des grossen Rückstands auf Leader Chelsea in der Premier League offenbar den Totalumbau an. Zu den Profis, die auf der Streichliste stehen, sollen unter anderem Torjäger Sergio Agüero und Captain Vincent Kompany gehören.

«Zum ersten Mal in meiner Karriere muss ich mich selbst als Manager sehen. Ich habe mehr Macht als je zuvor in meinem Leben als Trainer», sagt Guardiola. Citys Vorstandschef Khaldoon Khalifa Al Mubarak sicherte ihm für die grosse Einkaufstour nach Recherchen der Londoner «Times» bereits 170 Millionen Euro Taschengeld zu.

Sein Hauptaugenmerk bei der Suche nach neuem Personal gilt laut der «Sun» seinem ehemaligen Schützling Joshua Kimmich. Der auch im defensiven Mittelfeld einsetzbare Aussenverteidiger spielte in der laufenden Bundesliga-Saison unter Guardiolas Nachfolger Carlo Ancelotti nur zehnmal von Beginn an für die Bayern. Kimmich, der City gemäss Sun 46 Millionen Euro wert sein soll, hat noch einen Vertrag bis 2020, beschwerte sich aber erst kürzlich über mangelnde Einsatzzeit.

Die Bayern wollen von einem Kimmich-Verkauf zumindest offiziell nichts wissen. «Wir haben Grosses vor mit ihm in der Zukunft. Er wird, das ist ziemlich klar, bei uns Nachfolger von Philipp Lahm», erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gegenüber dem TV-Sender Sky. Es sei Ancelottis Plan, Kimmich aber der kommenden Saison regelmässig spielen zu lassen.

Neben Kimmich soll Guardiola auch Aymeric Laporte (Athletic Bilbao), Danny Rose und Kyle Walker (beide Tottenham) beobachten. Zunächst hat für den spanischen Coach und seinen Club aber das Premier-League-Topspiel gegen den FC Liverpool Priorität. City ist mit 56 Punkten Dritter, die Gäste folgen als Vierter nur einen Zähler dahinter, allerdings mit einem Spiel mehr. Der 3. Rang ist der letzte, der in England noch die direkte Qualifikation für die Champions League bringt. (ak)

Erstellt: 18.03.2017, 12:51 Uhr

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