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Heimmisere des FCZ dauert an

Der FC Luzern nutzte die Heimschwäche der Zürcher und kam nach Toren von Mahmoud Kahraba und Tomislav Puljic zu einem verdienten 2:0-Sieg im Letzigrund.

Der beste Mann auf dem Platz: Mahmud Kahraba (r.) bringt dem FC Luzern neue Impulse. Und er ist auch für das 1:0 besorgt. Nach...
Der beste Mann auf dem Platz: Mahmud Kahraba (r.) bringt dem FC Luzern neue Impulse. Und er ist auch für das 1:0 besorgt. Nach...
Keystone
...seinem ersten Treffer für den FCL küsst der Ägypter den heiligen Rasen des Letzigrund-Stadions.
...seinem ersten Treffer für den FCL küsst der Ägypter den heiligen Rasen des Letzigrund-Stadions.
Keystone
Momentaufnahme von FCZ-Trainer Urs Meier – das Foto stammt vor dem Spiel.
Momentaufnahme von FCZ-Trainer Urs Meier – das Foto stammt vor dem Spiel.
Keystone
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Der FC Zürich ist längst keine Heimmacht mehr. Yassine Chikhaoui, gesund und in Form ein Leistungsträger des FCZ, stand am Ursprung der dritten Heimniederlage. In der 39. Minute verlor er im Mittelfeld einen Ball. Dario Lezcano bediente Mahmoud Kahraba in die Tiefe. Der neu verpflichtete, 19-jährige Ägypter liess sich nicht zweimal bitten. Kurz vor der Pause vergab Chikhaoui eine erstklassige Ausgleichschance. Der Tunesier verzog freistehend kläglich.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit scheiterte Lezcano mit einem Elfmeter an FCZ-Torhüter Da Costa. Der Penaltypfiff allerdings war streng, das Foul von Berat Djimsiti wohl ausserhalb des Strafraums. Zürich war ausserstande, den Rückstand zu kompensieren. Zu kompliziert erfolgten die Angriffe, auch zu ideen- und planlos. Da machte es Luzern besser. Nach einem Eckball von Michel Renggli, der wieder berücksichtigt wurde, nickte Tomislav Puljic völlig unbedrängt per Kopf zur Entscheidung in der 81. Minute ein.

Nüchternes Fazit von Meier

FCZ-Trainer Urs Meier war nach dem enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft ohne Goalgetter Mario Gavranovic nicht zufrieden. Nüchtern stellte der Coach gegenüber dem Teleclub fest: «Wir haben uns nach vorne schwer getan. Es hat auch an Kreativität gefehlt. Wir müssen mehr machen in der Offensive.» Zürichs Übungsleiter vergass aber auch den Gegner nicht. «Ich muss ein Kompliment an die Luzerner machen. Sie sind defensiv sehr gut gestanden und haben uns das Leben schwer gemacht.»

FC Zürich - FC Luzern 0:2 (0:1) Letzigrund. - 8692 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 39. Kahraba (Lezcano) 0:1. 81. Puljic (Corner Renggli) 0:2. Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Djimsiti (84. Buff), Teixeira, Glarner; Kajevic (64. Benito), Chiumiento; Schönbächler (69. Etoundi), Chikhaoui, Pedro Henrique; Chermiti. Luzern: Zibung; Kryeziu, Stahel, Puljic, Lustenberger; Renggli; Kahraba (78. Winter), Wiss, Bozanic, Mikari (92. Hyka); Lezcano (64. Neziraj). Bemerkungen: Zürich ohne Nef (gesperrt), Gavranovic (intern suspendiert und in U21 versetzt), Kukeli, Kukuruzovic und Rikan (alle verletzt). Luzern ohne Rangelov (gesperrt), Gygax, Thiesson und Sarr (alle verletzt). 45. Da Costa hält Foulpenalty von Lezcano. Verwarnungen: 14. Djimsiti, 29. Kryeziu, 32. Kajevic, 53. Stahel, 94. Chermiti (alle Foul).

si/fal

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