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Helft den Kleinen!

Garantiertes Heimrecht für Unterklassige? Sollen Super-Ligisten schon in der ersten Runde aufeinandertreffen, oder verliert dadurch der Cup an Attraktivität? Diskutieren Sie mit.

Ein grosses Fest: Drittligist Veltheim durfte das grosse YB empfangen.
Ein grosses Fest: Drittligist Veltheim durfte das grosse YB empfangen.
Keystone

Vor dem Cupspiel gegen YB war Andreas Mösli gereizt. Der Geschäftsführer von Challenge-Ligist Winterthur ärgerte sich, dass der Underdog auswärts antreten muss. In einem Stade de Suisse, das kaum zu einem Drittel gefüllt sein wird. Ausserdem entgehen einem Verein wichtige Einnahmen, der auf jede finanzielle Unterstützung angewiesen ist.

Deshalb sagte der ehemalige Punker und Journalist, Unterklassige sollten nicht nur bis und mit Achtelfinal garantiertes Heimrecht geniessen. Ein Vorschlag, der zwar auf viel Zustimmung stösst, allerdings haben die kleineren Clubs in der Vergangenheit auch schon mal das Heimrecht abgetauscht, weil die Sicherheitskosten zu hoch waren.

Glücklicherweise, aus Sicht von Mösli, kommt der FCW nun doch zu Mehreinnahmen. Es brauchte dafür jedoch einen heroischen Sieg nach Penaltyschiessen – der Lohn ist nun ein Halbfinal zu Hause gegen den grossen FC Basel.

Weniger Glück hatte Kriens. Die Zentralschweizer mussten zum Cupspezialisten Sion und gingen dort 5:1 unter. Immerhin kamen 6000 Zuschauer ins Tourbillon, also nicht viel weniger als der Schnitt in der Super League (8930).

Weiter wollte Mösli, dass Super-Ligisten bereits in der ersten Runde aufeinandertreffen können und nicht erst ab dem Achtelfinal. Das erhöhe die Chancen für Underdogs, im Cup weit zu kommen. Und genau das mache ja den Charme des Wettbewerbes aus.

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