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Hitzfeld bietet Gavranovic auf

Ottmar Hitzfeld hat mit seinem Aufgebot für den Test vom Mittwoch in Split gegen Kroatien auf Überraschungen verzichtet. Es sind keine Neulinge dabei, dafür mit Mario Gavranovic ein Rückkehrer.

Wieder in der Nationalmannschaft: Mario Gavranovic steht im Aufgebot gegen Kroatien.
Wieder in der Nationalmannschaft: Mario Gavranovic steht im Aufgebot gegen Kroatien.
Keystone

Vor einem Jahr stand Mario Gavranovic letztmals im Kader der SFV-Auswahl. Damals testete die Schweiz in Liechtenstein und Gavranovic kam zu seinem zweiten (Teil-)Einsatz in der Nationalmannschaft. Nun gehört der Stürmer, der nach einer völlig missratenen Saison beim Bundesligisten Mainz in die Schweiz zum FC Zürich zurückkehrte, gegen sein Mutterland Kroatien zum Schweizer Team.

Gavranovic verzeichnete beim FCZ einen guten (persönlichen) Saisonstart. Beim 4:0 gegen Lausanne am vergangenen Sonntag schied er zwar früh mit einer Hüftprellung aus. Aber in den Spielen davor gelangen ihm immerhin die bis anhin einzigen zwei Zürcher Tore. Diese machten ihn für Hitzfeld bereits wieder interessant. Die Auswahl an valablen Angreifern ist bekanntlich beschränkt. Neben Gavranovic steht als klassische Sturmspitze nur noch Eren Derdiyok zur Verfügung

Ohne Senderos

Philippe Senderos musste dagegen Forfait erklären. Der Innenverteidiger von Fulham, der so oft verletzt ist und den Hitzfeld so gerne als Abwehrchef etablieren möchte, fehlt diesmal wegen einer Fussverletzung. Als Ersatz nominierte der Coach dafür Timm Klose. Der Verteidiger von Nürnberg wurde im November 2011 letztmals von Hitzfeld berücksichtigt.

In Kroatien sind im Vergleich zu den Länderspielen Ende Mai gegen Deutschland und Rumänien Ricardo Rodriguez, Valon Behrami, Blerim Dzemaili und Xherdan Shaqiri wieder dabei. Sie hatten zuletzt allesamt wegen Verletzungen gefehlt.

Neben Klose und Rodriguez stehen vom Olympia-Team auch Diego Benaglio, François Affolter, Innocent Emeghara und Admir Mehmedi im Aufgebot. Hitzfeld nimmt nach Split nur zwei Torhüter mit (Benaglio, Wölfli), der Basler Keeper Yann Sommer soll aber zum Beginn der WM-Qualifikation in Slowenien (7. September) und gegen Albanien (11. September) als Nummer 3 wieder zum Team gehören.

(si)

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