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Hitzfeld kritisiert die Fifa

Der Schweizer Nationalcoach Ottmar Hitzfeld kritisiert die Wahl der Tropenstadt Manaus als Spielort bei der Fussball-WM in Brasilien.

pat
Kritik an die Fifa: Ottmar Hitzfeld findet den Dschungel nicht der geeignete Ort, um Fussball zu spielen.
Kritik an die Fifa: Ottmar Hitzfeld findet den Dschungel nicht der geeignete Ort, um Fussball zu spielen.
Peter Klaunzer, Keystone

Ottmar Hitzfeld finde es fast unverantwortlich, dass man an einem solchen Ort mitten im Dschungel im Amazonasgebiet Fussball spielen müsse. Der Schweizer Nationalcoach sagte in einer Sendung des Südwestrundfunks weiter: «Ich glaube, dass der Kommerz im Vordergrund steht. Da bin ich mit der Regelung der Fifa nicht einverstanden, auch wenn man das ganze Land berücksichtigen will.»

Sein Team müsse schon mal fünf Stunden fliegen, um vom Spielort Salvador nach Brasilia und dann nach Manaus zu kommen. In Manaus trifft die Schweizer Nationalmannschaft am 25. Juni in ihrem letzten Vorrundenspiel der Gruppe E auf Honduras. Zuvor spielt die Schweiz gegen Ecuador (Brasilia/15. Juni) und gegen Frankreich (Salvador/20. Juni).

«Man muss schon in einem sehr guten physischen Zustand sein», erklärte der 64-jährige Deutsche, der seine Trainerkarriere nach der WM beenden will. «Wir haben jetzt auch in den nächsten Wochen noch einige Meetings mit einem Sportwissenschaftler, mit den Ärzten und Physiotherapeuten, weil man dann diese Dinge nochmal intensiv beurteilt und sich entsprechend vorbereitet.»

(si)

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