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Hitzfelds klare Absage an die Super League

Nur Feldspieler des FC Basel und Hakan Yakin sind im Aufgebot von Ottmar Hitzfeld für die WM. Redaktion Tamedia-Sportredaktor Sascha Rhyner sieht dies als Misstrauens-Votum gegen die Super League.

Viel war in den letzten Tagen und Stunden spekuliert worden. Gar Xavier Margairaz hatte für kurze Zeit ein WM-Ticket zumindest virtuell in seinen Händen. Doch am Ende entschied sich Hitzfeld für jene Spieler, die ihm die WM-Qualifikation ermöglichten. So zog der Nationalcoach Marco Padalino dem aufstrebenden FCB-Spieler Valentin Stocker vor. Das ist durchaus als Überraschung zu sehen.

Der Tessiner hat im letzten halben Jahr kaum noch gespielt. Hitzfeld hat mit dem Sampdoria-Söldner und auch mit Philippe Senderos, der bei Everton ebenfalls höchstens die zweite Geige spielt, seine ursprünglichen Prinzipien, nur Stammspieler aufzubieten, über Bord geworfen. Aus seiner Sicht: über Bord werfen müssen. Hitzfeld hat sich mit seiner Ankündigung beim Amtsantritt vor zwei Jahren in die gleiche Falle begeben, in der sich auch sein Vorgänger Köbi Kuhn verfing.

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