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Hoeness' Prophezeiung zum Transferwahnsinn

Der Bayern-Präsident verteidigt die vereinseigene Transferstrategie – und spricht über die diesjährigen Chancen in der Champions League.

Sieht für Clubs wie PSG oder Manchester City in Zukunft schwarz: Bayern-Boss Uli Hoeness.
Sieht für Clubs wie PSG oder Manchester City in Zukunft schwarz: Bayern-Boss Uli Hoeness.
Keystone

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness prophezeit ein Ende der extremen Summen, die im Moment im Fussball bewegt werden. «Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle, die jetzt so viel Geld rausdonnern, kleinere Brötchen backen werden, weil der sportliche Erfolg sich nicht so einstellt, wie es sich die Geldgeber vorgestellt haben», sagte Hoeness vor dem Champions-League-Duell am Mittwoch bei Millionen-Klub Paris St. Germain dem «kicker».

Weil die Champions League «immer nur eine Mannschaft gewinnen» könne, erwartet Hoeness einen gewissen Frust bei diversen Investoren: «Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da.» Derzeit sei der Markt «viel zu heiss». Die Verein würden sich «gegenseitig hoch schaukeln». Dennoch sei es für den deutschen Rekordmeister weiterhin «nicht akzeptabel», so Hoeness, für einen Spieler an die 100 Millionen Euro zu zahlen.

Lobeshymnen statt Kritik

Man werfe dem FC Bayern vor, damit «völlig am Markt vorbei und damit dem Untergang entgegen» zu steuern, führte der Bayern-Präsident weiter aus: «Stattdessen müssten uns Lobeshymnen gesungen werden, weil wir mit unserer eigenen Arbeit und aus eigener Kraft erfolgreich sind.» Auch mit der aktuellen Vereinspolitik hält der 65-Jährige einen Triumph in der Königsklasse für möglich: «Wenn wir unser Potenzial ausschöpfen und die Spieler in der entscheidenden Phase gesund sind, haben wir auch die Chance, in dieser Saison die Champions League zu gewinnen. Damit das klar ist.»

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