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Ibrahimovic verabschiedet sich in bester Zlatan-Manier

Jetzt ist er weg: Zlatan Ibrahimovic verlässt LA Galaxy – und versteht, wenn in den USA nun kein Fussball mehr geschaut wird.

Ist nicht nur in Schweden ein Held: Zlatan Ibrahimovic.
Ist nicht nur in Schweden ein Held: Zlatan Ibrahimovic.
Andreas Hillergren, Keystone
Der 38-jährige Stürmer hat sich auch in Los Angeles sehr beliebt gemacht.
Der 38-jährige Stürmer hat sich auch in Los Angeles sehr beliebt gemacht.
Andy Clayton-King, Keystone
Nicht alle Milanisti sind davon überzeugt, dass der Exzentriker den Club in die Erfolgsspur zurückführen kann. Und auch in Sweden bröckelt Ibrahimovics Kultstatus: Seine Statue in Malmö wurde mehrfach verunstaltet.
Nicht alle Milanisti sind davon überzeugt, dass der Exzentriker den Club in die Erfolgsspur zurückführen kann. Und auch in Sweden bröckelt Ibrahimovics Kultstatus: Seine Statue in Malmö wurde mehrfach verunstaltet.
Johan Nilsson/TT News Agency via AP, Keystone
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Alles andere wäre ja auch komisch gewesen. Es hätte wohl jeden Fussballfan überrascht, wenn sich Zlatan Ibrahimovic nach fast zwei Jahren bei LA Galaxy nicht etwas überlegt hätte, um sich gebührend zu verabschieden. Also bediente sich der 38-Jährige des berühmten Zitats von keinem Geringeren als Julius Caesar: «Ich kam, ich sah, ich siegte.»

Dass L.A. mit dem Schweden total nur ein Playoffspiel gewinnen konnte? Spielt natürlich keine Rolle. Denn: «Galaxy-Fans – ihr wolltet Zlatan, ich gab euch Zlatan. Gern geschehen.» In 52 MLS-Spielen schoss er 56 Tore. Titel blieben Ibrahimovic und seinem Club allerdings verwehrt. Auch persönliche Auszeichnungen gab es kaum, einzig in seiner Debütsaison wurde er ins Team der Saison gewählt.

Wo der Stürmer in Zukunft spielen wird, ist noch offen. In der Poleposition dürfte die Serie A sein, dort wird er mit Napoli, Bologna und Milan in Verbindung gebracht. Sicher ist nur, dass Ibrahimovic nicht in den USA bleiben wird, die MLS verliert also seine wohl grösste Attraktion. Deshalb hat er noch eine letzte Botschaft an die Menschen dort: «Jetzt geht wieder Baseball schauen.»

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