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Das sagt Trainer Forte zum GC-Knall

Uli Forte sieht keinen Grund, sich zurückzuziehen. Er glaubt, dass der Aufstieg auch mit weniger Geld möglich ist, wünscht sich aber Transfers.

GC-Trainer Uli Forte bedauert, dass Präsident Stephan Rietiker am 5. Juni 2019 überraschend seinen Rücktritt bekannt gab. Der Zürcher betont: «Ich bin gekommen, um GC in einer schwierigen Situation zu helfen. Daran hat sich durch den Entscheid der Eigentümer nichts geändert.»
GC-Trainer Uli Forte bedauert, dass Präsident Stephan Rietiker am 5. Juni 2019 überraschend seinen Rücktritt bekannt gab. Der Zürcher betont: «Ich bin gekommen, um GC in einer schwierigen Situation zu helfen. Daran hat sich durch den Entscheid der Eigentümer nichts geändert.»
Ennio Leanza, Keystone
Dr. Rietiker (r.) hatte sich erst am 27. März 2019 als Nachfolger von Stephan Anliker den Medien vorgestellt.
Dr. Rietiker (r.) hatte sich erst am 27. März 2019 als Nachfolger von Stephan Anliker den Medien vorgestellt.
Ennio Leanza, Keystone
Auf Stipic folgte Forte, der GC allerdings nicht mehr aus dem Tief verhelfen und den Abstieg abwenden konnte.
Auf Stipic folgte Forte, der GC allerdings nicht mehr aus dem Tief verhelfen und den Abstieg abwenden konnte.
Christian Merz, Keystone
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Uli Forte, GC steht in der Challenge League weniger Geld zur Verfügung als ursprünglich versprochen, Präsident Rietiker ist deshalb zurückgetreten. Wie sehen Sie die Lage als Trainer?

Ich hatte das Gefühl, dass wir uns mit dem neuen Präsidenten Stephan Rietiker auf einem guten Weg befinden. Aber so ist der Fussball: Wenn du glaubst, es laufe alles nach Plan, kommen Veränderungen. Dass Dr. Rietiker nun bereits wieder zurückgetreten ist, finde ich schade.

Fühlen Sie sich als Trainer jetzt auch nicht mehr an ihren Vertrag gebunden, weil auch Sie von anderen Voraussetzungen ausgegangen sind?

Nein. Ich bin gekommen, um GC in einer schwierigen Situation zu helfen. Daran hat sich durch den Entscheid der Eigentümer nichts geändert. Ich bin nach wie vor mit voller Energie dabei.

Mit weniger Geld ist die Wahrscheinlichkeit des sofortigen Wiederaufstieges kleiner.

Das ist richtig. Aber ich werde versuchen, das Maximum aus der Mannschaft herauszuholen, die mir zur Verfügung steht. Klar hatte ich bis jetzt das Ziel, sofort wieder aufzusteigen. Wenn die Voraussetzungen nun anders sind, dann ist es so.

«Ich werde versuchen, das Maximum aus der Mannschaft herauszuholen, die mir zur Verfügung steht.»

Uli Forte

Ist es nicht auch möglich, mit weniger als den ursprünglich versprochenen 18 bis 20 Millionen Franken sofort wieder aufzusteigen?

Ja, das ist möglich. Es wäre gut, noch ein, zwei Spieler verpflichten zu können – als Bereicherung für die Mannschaft. Andere Clubs wie Lausanne und Aarau haben auch das Ziel, in die Super League aufzusteigen.

Wer bestimmt jetzt überhaupt über die Transfers? Georg Heitz hat sein Amt ja niedergelegt.

Das habe ich auch durch die Medien erfahren – deshalb kann ich die Frage nicht beantworten.

Aufgrund der Logik müssten es Sie sein, Sie haben zusammen mit Heitz bisher das Kader für nächste Saison geplant.

Ja, wir haben zusammen geplant. Ich bin für einige Tage in die Ferien verreist, nachdem für die neue Saison alles besprochen war. Jetzt werde ich wohl so schnell wie möglich in die Schweiz zurückkehren.

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