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«Ich bin nicht immer der liebe Raphi»

Gehen Sie am Montag als Trainer des Leaders in die Ferien?

Was haben die vergangenen Monate mit Ihnen gemacht?

Ist die Arbeit so, wie Sie sich das vorgestellt haben?

Sie sagen, Sie hätten sehr schnell sehr viel gelernt. Was vor allem?

Freiburgs Trainer Christian Streich sagt über den Trainerjob: «Man kann sich vieles vorstellen. Aber erleben muss man es selbst.»

Eine Niederlage belastet Sie doch sicher stärker als ein verlorenes Spiel mit der U-21 oder U-18, nicht?

Wie hat sich Ihr Alltag verändert?

Können Sie ein paar Tage ohne Fussball sein?

Sie wirken, als ob Sie Kritik an sich abprallen lassen. Täuscht dieser ­Eindruck?

Wie?

Wüssten Sie auch nicht, wenn ­geschrieben würde, dass Sie vor der Entlassung stehen?

Ist diese Medienabstinenz eine ­vorbeugende Massnahme, damit Sie nicht plötzlich das Gefühl bekommen, die Welt sei in Freund und Feind unterteilt, wie es viele Profitrainer haben?

Also haben Sie als Spieler Zeitungen gelesen?

Gab es im Herbst einen Moment, in dem Sie befürchteten, jetzt könnte es eng werden?

Aber möchte ein Trainer in dieser Situation vom Präsidenten nicht eher hören, dass die Führung hinter dem Projekt steht, statt der Aufforderung, liefern zu müssen?

Zweifelten Sie irgendwann einmal an der Entwicklung des Teams?

Holen Sie sich Rat bei anderen?

Können Sie unangenehm sein?

Erklären Sie einem Spieler, warum er nicht im Kader steht?

Trotzdem, reden Sie mehr mit Ihren Fussballern, als Sie es von Trainern in Ihrer Aktivzeit erlebt haben?

Hat Präsident Bernhard Burgener Sie nach der verlorenen Partie in St. Gallen angerufen und direkt gefragt, was da gerade los ist?

Allein gelassen haben Sie sich also nie gefühlt?

Wie wichtig ist Ihnen, dass Sie in der Öffentlichkeit stets kontrolliert wirken?

Sind Sie denn so zurückhaltend, wie Sie gegen aussen wirken?

Geben Sie sich gegenüber Ihrer ­Mannschaft stets differenziert?

Haben Sie eigentlich nach Ihrer Zeit als Spieler finanziell ausgesorgt?

Vielleicht hilft das finanzielle Polster, den Trainerjob gelassener anzugehen.

Aber die Angst vor der Entlassung wird weniger gross sein als bei ­Trainern, die noch nicht genügend Geld auf der Seite haben.

Sie fühlen sich als Trainer des FC Basel nicht als etwas Besonderes?

Ist es schwieriger, Trainer zu sein oder Spieler?

Und als Trainer . . .

Standen Sie auch schon vor der Mannschaft und merkten: Mir fällt nichts ein?

Wie halten Sie es in der Pause eines Spiels?

Im Champions-League-Achtelfinal braucht es ganz gute Ideen, um Manchester City in Bedrängnis bringen zu können.