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Ein Schweizer will Guardiola ärgern

Pajtim Kasami tritt in der Champions League mit Olympiakos Piräus mit viel Selbstvertrauen gegen Bayern München an.

Punktgleich mit den Bayern, wer kann das schon? Pajtim Kasami (links) mit Olympiakos Piräus in der Champions League. Heute steht das direkte Duell in München an. Foto: Keystone
Punktgleich mit den Bayern, wer kann das schon? Pajtim Kasami (links) mit Olympiakos Piräus in der Champions League. Heute steht das direkte Duell in München an. Foto: Keystone

Am Sonntag war Pajtim Kasami unterwegs wie oft, wenn er frei hat. Er lebt in Glyfada, einer vornehmen Stadt südlich von Athen, in einer halben Autostunde erreicht er die griechische Hauptstadt. 20 Grad, Sonne, der Blick aufs Meer – es hätte alles gepasst.

Hätte, denn: Die Gefühlslage des Schweizer Nationalspielers war an diesem Sonntag anders als sonst, bedrückter. Der Vorabend war höchst unangenehm gewesen. Kasami hätte mit Olympiakos Piräus den elften Match der Saison bestreiten müssen, das Derby bei Panathinaikos Athen. Stattfinden konnte es aber nicht, weil Chaoten des gastgebenden Clubs für wüste Bilder sorgten: Sie stürmten den Platz, zielten mit Feuerwerkskörpern auf Piräus-Spieler, die anderthalb Stunden vor dem Anpfiff den Rasen inspizierten. Und als sich die Mannschaft in die Garderobe zurückgezogen hatte, kam es draussen zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

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