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«Ich bin wirklich froh, dass die beiden gesperrt sind»

Der FCZ mit dem Selbstverständnis eines souveränen Leaders? Nicht so Uli Forte, vor dem Spiel gegen den vermeintlichen Verfolger Wil.

Bleibt auch in der Schlussphase der Hinrunde fokussiert: FCZ-Trainer Uli Forte.
Bleibt auch in der Schlussphase der Hinrunde fokussiert: FCZ-Trainer Uli Forte.
Keystone

17 Punkte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger trennen den FC Zürich vom drittplatzierten Wil, dem morgigen Gegner des FCZ. Die Ostschweizer, dank türkischer Finanzspritze als Mitfavorit auf den Aufstieg gehandelt, liessen in dieser Saison die nötige Konstanz vermissen, während sich der FCZ weiterhin noch ohne Niederlage auf die Rückkehr in die Super League vorbereitet.

Trotzdem hebt Uli Forte in seiner typischen Art den Mahnfinger. Er spricht von einer sehr, sehr starken Mannschaft, einem Wil, dem er «Tauglichkeit für die Super League» attestiert. «Vonlanthen, Bühler, Korkmaz, Akin ... das sind alles Topspieler», warnt Forte weiter und kommt zum Schluss: «Wils Punktekonto widerspiegelt nicht seine wahre Stärke.»

Auch deshalb ist es für den FCZ-Trainer keine Option, hinsichtlich des Europa-League-Knallers vom Donnerstag Teamstützen zu schonen. Aber: «Wer nicht zu 100 Prozent fit ist, wird sicher nicht spielen. Wir dürfen kein Prozent nachlassen, ansonsten erleben wir eine böse Überraschung.» So sind die zuletzt verletzt gewesenen Oliver Buff und Gilles Yapi ebenso fraglich wie der angeschlagene Ivan Kecojevic.

Es ist typisch für Forte, den Gegner ab und an auch mal stärker zu reden, als er ist. So hält er seine Spieler in Alarmbereitschaft und zollt den anderen Teams Respekt. Hinsichtlich der Vorbereitung auf Wil und der Absenz der Gegenspieler Korkmaz und Bühler, schaffte es der 42-Jährige aber, sich selber zu übertreffen: «Ich bin wirklich froh, dass die beiden gesperrt sind und sie jetzt andere Lösungen suchen müssen.» Selbstverständnis eines Leaders, des grossen FC Zürich in der Challenge League, sieht definitiv anders aus.

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