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«Ich dachte, die Schweizer seien offener»

Tiefgläubig, geheimnisvoll, talentiert wie kaum ein anderer: FCZ-Star Yassine Chikhaoui. Jetzt spricht er erstmals nach seiner langen Verletzungspause über Selbstzweifel, seine Religion, die Revolution in der Heimat – und Parkbussen in Zürich.

Machte an der WM 2006 in Deutschland das erste Mal auf sich aufmerksam: Yassine Chikhaoui (hintere Reihe, Nr. 9) und die tunesische Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Saudiarabien. (14.6.2006)
Machte an der WM 2006 in Deutschland das erste Mal auf sich aufmerksam: Yassine Chikhaoui (hintere Reihe, Nr. 9) und die tunesische Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Saudiarabien. (14.6.2006)
Keystone
Der ehemalige Kapitän von Etoile du Sahel wurde auch beim FCZ zu einer Grösse: Yassine Chikhaoui im Zweikampf gegen Leverkusens Tranquillo Barnetta während eines Benefiz-Spiels. (14.7.2007)
Der ehemalige Kapitän von Etoile du Sahel wurde auch beim FCZ zu einer Grösse: Yassine Chikhaoui im Zweikampf gegen Leverkusens Tranquillo Barnetta während eines Benefiz-Spiels. (14.7.2007)
Keystone
Will in dieser Saison wieder zu Hochform auflaufen: Yassine Chikhaoui im Super-League-Spiel gegen den FC Thun. (21.9.2011)
Will in dieser Saison wieder zu Hochform auflaufen: Yassine Chikhaoui im Super-League-Spiel gegen den FC Thun. (21.9.2011)
Keystone
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Jahrelang war Yassine Chikhaoui verletzt gewesen. Zuerst entzündete sich die Patellasehne im Knie, dann, kaum genesen, brach in einem Länderspiel mit Tunesien das rechte Schienbein. Seit Frühling 2008 spielte er nie mehr regelmässig für den FC Zürich, seit seiner Ankunft im Sommer 2007 hat er lediglich 39 von 154 Meisterschaftsspielen bestritten. Nun ist der 25-jährige Tunesier, einer der wenigen Künstler im Schweizer Fussball, zurück auf dem Platz. Vor zwei Wochen gab er gegen Sporting Lissabon das Comeback. Und zwei Tage vor dem Abflug der Zürcher nach Rumänien zu ihrem zweiten Spiel in der Europa League, heute gegen Vaslui, gab er nach Jahren des Schweigens sein erstes grosses Interview – im Büro und im Beisein des Klubpräsidenten Ancillo Canepa am Zürcher Schanzengraben.

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