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«Man sollte nie vergessen, wo man herkommt»

Der neue GC-Trainer Murat Yakin spricht mit Redaktion Tamedia über die Kontakte mit GC, die Ambitionen – und CEO Manuel Huber erklärt, wie Bernegger reagierte.

Fabian Sangines
Weshalb jetzt, und nicht schon im Sommer? Murat Yakin und GC-CEO Manuel Huber nehmen Stellung. Video: Lea Koch, Veronika Ebner, Fabian Sanginés.

Es ist ein grossartiger Tag für Murat Yakin. So zumindest betitelt der 42-Jährige jenen Tag, an dem er als neuer GC-Trainer vorgestellt wird: «Man sollte nie vergessen, wo man herkommt. Und für mich schliesst sich jetzt ein Kreis.» Von 1992 bis 1997 spielte er für GC. «Ich war bei den grossen Zeiten dabei», sagt Yakin und betont dabei die «grossen Zeiten». Zweimal wurde er mit GC Meister, einmal gewann er den Cup. Und auch in den Anfängen seiner Trainerkarriere war er für den Schweizer Rekordmeister tätig. Einmal als Co-Trainer und einmal in der U-21.

Entgegen CEO Manuel Huber, der während der Pressekonferenz sagte, dass GC mittelfristig nur interessant bleibe, wenn der Verein europäisch vertreten sei, wollte Yakin nicht so weit vorausschauen. Für ihn liegt der Fokus auf den kommenden beiden Wochen, wo er die Mannschaft während eines Trainingslagers in Österreich erst mal kennenlernen will. Am 10. September steht gegen Sion die erste Partie unter dem neuen Trainer an.

Nach der Pressekonferenz gab Huber auch noch einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt des abgesägten Carlos Bernegger: «Er ist natürlich konsterniert, da müssen wir fair bleiben.» Der Verein habe dem schweizerisch-argentinischen Doppelbürger einen Posten im Nachwuchs angeboten, mit Vertragslaufzeit über dreieinhalb Jahre. «Vorerst will er nichts davon wissen, aber diese Antwort wollen wir noch nicht zu hoch gewichten», ergänzt Huber.

Bleibt noch die Frage, seit wann sich GC und Yakin über eine Anstellung als Cheftrainer unterhalten. Der Zeitpunkt, nach gerade mal fünf Spielen, ist zumindest ungewöhnlich. Huber betont, dass alles sehr schnell ging – Bernegger wurde am Donnerstagabend seine Amtsenthebung mitgeteilt und am Freitagmorgen stand Yakin offiziell als Nachfolger fest – und Yakin ergänzt, dass die Kontakte in dieser Woche intensiviert wurden: «Ich habe diese Gelegenheit ohne zu zögern angenommen.»

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