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«Ich kann die Wut verstehen»

Es vergeht kaum eine Fussballrunde, an der die Schiedsrichter nicht für Gesprächsstoff sorgen. Das war auch am Wochenende so. Ref-Chef Carlo Bertolini nimmt Stellung.

Eine alte Fussballweisheit besagt: Wenn der Schiedsrichter nach dem Spiel kein Thema ist, dann hat er gut gepfiffen. Leider traf das im Spiel zwischen dem FC Zürich und YB erneut nicht zu. Schiedsrichter Sebastian Pache pfiff insgesamt zwei Elfmeter, wobei er einen dritten geradezu zwingend hätte geben müssen.

Als der Berner Raphael Nuzzolo in den Zürcher Strafraum eindrang, wurde er von FCZ-Verteidiger Ivan Kecojevic klar gefoult. Doch der Pfiff von Pache blieb zum Entsetzen der wütend protestierenden Berner aus. Die Sache war so klar, dass sie YB-Trainer Uli Forte nach dem Schlusspiff erst gar nicht gross kommentieren wollte. «Jeder hat es gesehen», mochte er dazu nur bemerken.

«Das war ein Fehlentscheid»

Schiedsrichterchef Carlo Bertolini hat in dieser Partie mindestens fünf heikle Strafraumszenen ausgemacht. Bei den zwei gepfiffenen Elfmetern sei Pache absolut richtig gelegen. «Das war, als YB-Keeper Mvogo Chermiti foulte und Philippe Koch YB-Stürmer Nikci auf den Fuss stand.»

Hingegen könne er die Wut der Berner über den nicht gegebenen Strafstoss im Fall von Kecojevic gegen Nuzzolo absolut verstehen. «Das war ein klarer Penalty, da muss ich mich nicht verstecken, um das zu sagen», erklärt der Tessiner. «Das war ein Fehlentscheid des Unparteiischen.»

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