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«Ich muss mir keinen Unterricht in Demokratie erteilen lassen»

Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa ist der aussichtsreichste Anwärter auf Sepp Blatters Nachfolge – und der umstrittenste. Er wirft seinen Kritikern vor, Klischees zu verbreiten.

Mitglied der bahrainischen Königsfamilie, Fan von Ryan Giggs und frühere Nummer 10 mit mässigem Talent: Der 50-jährige Scheich Salman. Foto: Hasan Jamali (Keystone)
Mitglied der bahrainischen Königsfamilie, Fan von Ryan Giggs und frühere Nummer 10 mit mässigem Talent: Der 50-jährige Scheich Salman. Foto: Hasan Jamali (Keystone)

Zwei Wochen vor der Wahl des nächsten Fifa-Präsidenten stoppen die beiden Kandidaten mit den besten Chancen in Paris. Während sich Uefa-Mann Gianni Infantino mit Vertretern der grossen ­europäischen Clubs trifft, hat sich Scheich Salman etwa einen Kilometer entfernt im Fünfsternhotel Bristol einquartiert. Seine Entourage, die in der Lobby arbeitet, umfasst fünf Leute: Kampagnenleiter, persönlicher Assistent, PR-Berater, Assistentin, Kampagnenberater. Seit Oktober fliegt das Grüppchen um den Globus, um Wahlkampf zu betreiben. Der Kandidat – britisch-arabisches Englisch, sanfter Händedruck – bittet in einen Konferenzraum.

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