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«Ich war auf Unterstützung angewiesen»

Basels Neuverpflichtung Davide Callà stand vor 18 Monaten vor dem Nichts. Eine Leidensgeschichte, die mit einem Telefonanruf eine wundersame Wende nahm.

Thomas Niggl
Basels neuer Spieler Davide Callà spricht über schwere Zeiten.
Basels neuer Spieler Davide Callà spricht über schwere Zeiten.
Keystone
Davide Callà, der von Aufsteiger Aarau kam, will mit dem Meister in die Champions League einziehen.
Davide Callà, der von Aufsteiger Aarau kam, will mit dem Meister in die Champions League einziehen.
Keystone
Davide Callà (l.) führt im Aarau-Dress einen Zweikampf gegen den Basler Matias Delgado. Am Samstag wird Callà im Spiel gegen Sion fast sicher für den gesperrten Argentinier seinen Einstand geben.
Davide Callà (l.) führt im Aarau-Dress einen Zweikampf gegen den Basler Matias Delgado. Am Samstag wird Callà im Spiel gegen Sion fast sicher für den gesperrten Argentinier seinen Einstand geben.
Keystone
Davide Callà (l.) wird sich ab sofort auch nicht mehr mit dem zweikampfstarken Basler Geoffroy Serey Die auseinandersetzen müssen.
Davide Callà (l.) wird sich ab sofort auch nicht mehr mit dem zweikampfstarken Basler Geoffroy Serey Die auseinandersetzen müssen.
Keystone
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Dass die Visitenkarte des inzwischen 29-jährigen Davide Callà immer noch kein Länderspiel aufweist, hat viele Gründe. Der gebürtige Winterthurer war einst ziemlich weit oben, dann aber auch ziemlich weit unten. Vier Knieoperationen mit zwei Kreuzbandrissen warfen den Torjäger, der vor seinem Engagement in Basel für Frauenfeld, Wil, Servette, St. Gallen, GC und Aarau spielte, immer wieder massiv zurück. Den absoluten Tiefpunkt erreichte er vor 18 Monaten, als er bei den Grasshoppers ausgemustert wurde und keinen Vertrag mehr erhielt. Der Gang aufs Arbeitsamt war unvermeidlich. «Ich stand buchstäblich vor dem Nichts und auf der Strasse. Ich war auf Unterstützung angewiesen.»

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