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«Ich weiss nicht, ob Yakin auf mich oder auf sich selbst hässig ist»

Zwischen Bellinzonas Trainer Raimondo Ponte und Spielmacher Hakan Yakin herrscht dicke Luft. Kommt es im Tessin zum grossen Knall?

Böser  Blick: Hakan Yakin wurde im Spiel gegen Lugano vorzeitig ausgewechselt.
Böser Blick: Hakan Yakin wurde im Spiel gegen Lugano vorzeitig ausgewechselt.
Keystone
Der Captain der AC Bellinzona konnte es nicht fassen und war sauer.
Der Captain der AC Bellinzona konnte es nicht fassen und war sauer.
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Ponte holte in den ersten zwei Meisterschaftsspielen mit Siegen über Biel und Lugano sechs Punkte.
Ponte holte in den ersten zwei Meisterschaftsspielen mit Siegen über Biel und Lugano sechs Punkte.
Keystone
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Als Hakan Yakin am Montagabend im Tessiner Derby gegen Lugano in der 65. Minute für Roman Güntensperger ausgewechselt wurde, warf er entnervt die Captainbinde auf den Rasen des Comunale und verliess offensichtlich wütend den Rasen. Immerhin hatte sich der ehemalige Internationale mit seinem Trainer dann doch noch abgeklatscht. «Ich weiss nicht, ob er speziell auf mich oder eher auf sich selbst hässig ist», sagt Raimondo Ponte gegenüber Redaktion Tamedia. Schön habe die Szene aber nicht ausgesehen. «Er hätte die Binde auch dem neuen Captain überstreifen können», räumt er ein. Er wolle die Sache jetzt aber nicht überbewerten und schon gar nicht dramatisieren. «Der deutsche Welt- und Europameister Günter Netzer war ja damals bei GC auch sauer, wenn er von Trainer Helmut Johannsen ausgewechselt wurde», erinnert sich Ponte.

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