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Im Stau mit Zubi

Der Challenge-League-Club Servette FC strebt mit neuem Konzept nach dem Erfolg alter Zeiten. Mittendrin und mit unüberhörbarem Einsatz dabei: Pascal Zuberbühler.

Servettes Pascal Zuberbühler: «Ich bin hier in alle Entscheidungen involviert.» Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)
Servettes Pascal Zuberbühler: «Ich bin hier in alle Entscheidungen involviert.» Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)

Pascal Zuberbühler steht in Genf vor seinem weissen Seat, Typ Alhambra, und macht ein Angebot. Eines mit unabsehbaren Folgen: «Sie müssen ja nach Zürich. Wenn Sie wollen, nehm’ ich Sie mit bis nach Bern.» Abgemacht. Zuberbühler steigt ein, wählt einen Remix, startet den Motor und beginnt zu erzählen. Erst ruhig, dann zunehmend mit Verve. 2013, als er nach Genf kam, «da war nichts, rein gar nichts. Diese On-verra-Einstellung hier, furchtbar!» Die Stadt hinter sich gelassen, frisst der Seat auf der Autobahn Kilometer um Kilometer, Zuberbühler spricht und spricht, bis er irgendwo vor Lausanne ins Stocken kommt: Stau. Im Stau mit Zubi. Jener Mann, der bei Servette als Goalietrainer angestellt ist und auf dessen Visitenkarte Technischer Direktor steht. Eine Bezeichnung, die er nicht mag. Was wäre besser? Goalietrainer plus? «Schreiben Sie, ich bin hier in alle Entscheidungen involviert.»

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