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In Köbi Kuhn erkannte sich die Schweiz

Er hatte als Spieler «Honig an den Füssen» und blieb als Nationaltrainer einer fürs Volk. Seine Siege und Schicksalsschläge bewegten das Land. Ein Nachruf.

Er verkörperte, was in diesem Land so sehr geschätzt wird: Mit Köbi Kuhn geht einer der Grossen des Schweizer Fussballs. Video: SDA

Es war jeweils im alten Letzigrund, seinem Letzigrund, vor einem Spiel des FC Zürich, seinem FC Zürich, und Köbi Kuhn sass noch draussen vor dem Stadion auf einer Holzbank. «Köbi» hatten sie gerufen, alle riefen immer nur «Köbi», und er war zu ihnen gegangen, und sie redeten miteinander, alte und auch junge Fans, die einfach mit ihm plaudern wollten. Er fühlte sich in solchen Momenten wohl, es ging um Fussball, er war Nationaltrainer, und jeder hatte seine Meinung, weil alle sich irgendwie als Nationaltrainer fühlen. Über Fussball reden war für ihn das Schönste.

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