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Infantino will 48 Teams an WM mitspielen lassen

An der Fussball-Weltmeisterschaft sollen mehr Mannschaften antreten. Fifa-Präsident Infantino würde damit seine Wahlversprechen einlösen.

Krempelt will die WM um: Fifa-Präsident Gianni Infantino an der Sergio-Arboleda-Universität in Bogota. (3. Oktober 2016)
Krempelt will die WM um: Fifa-Präsident Gianni Infantino an der Sergio-Arboleda-Universität in Bogota. (3. Oktober 2016)
Jose Miguel Gomez, AFP

Fifa-Präsident Gianni Infantino schlug bei einer Veranstaltung an der Universität von Bogota vor, die WM-Endrunde mit 48 Teams durchzuführen. 16 Teams würden schon nach ihrem ersten K.o.-Match heimreisen. Anschliessend würde die Gruppenphase wie bisher mit 32 Teams folgen.

Bei seiner Präsidentschafts-Kandidatur hatte Infantino angekündigt, die Zahl der WM-Teilnehmer auf 40 zu erhöhen. Er erhielt damit möglicherweise eine Reihe von Stimmen kleinerer Nationen.

Entscheid fällt im Januar 2017

Einen Entscheid über das zukünftige WM-Format werde das Fifa-Council im Januar 2017 treffen, sagte der Walliser.

Sein Vorgänger Joseph Blatter hatte sich gegen die Pläne für eine Aufstockung ausgesprochen. «Man sollte bei 32 Mannschaften bleiben. Das System hat sich bewährt», sagte der Walliser in einem «Blick»-Interview zu seinem 80. Geburtstag.

Unter Blatter als Generalsekretär hatte die Fifa für die WM 1998 den Sprung von 24 auf 32 Teams vollzogen.

si/ij

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