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Infantino will 40 Teams zur WM 2026 zulassen

In Montevideo wiederholte Fifa-Präsident Gianni Infantino sein Wahlversprechen, das WM-Teilnehmerfeld auszuweiten.

Kleinere Nationen werden sich über seine Ankündigung freuen: Fifa-Präsident Gianni Infantino in Montevideo. (29. März 2016)
Kleinere Nationen werden sich über seine Ankündigung freuen: Fifa-Präsident Gianni Infantino in Montevideo. (29. März 2016)
Miguel Rojo, AFP

Der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino will bei der Fussball-WM 2026 die Zahl der Teilnehmer auf 40 Teams erhöhen. Dies erklärte der Schweizer am Dienstag in Montevideo auf einer Pressekonferenz. Dem südamerikanischen Verband Conmebol würden in dem Fall fünf Plätze zustehen. Einen weiteren Startplatz könnten die Südamerikaner über Relegationsspiele hinzugewinnen. Bislang gibt es 32 WM-Plätze.

Infantino besuchte in der uruguayischen Hauptstadt das Stadion Gran Parque Central, in dem 1930 das erste Spiel einer Fifa-WM ausgetragen wurde. Die USA besiegten damals Belgien 3:0 (2:0). Erster Weltmeister wurde Uruguay.

Blatter war dagegen

Der Walliser hatte bei seiner Bewerbung um das Fifa-Präsidium die Erweiterung des Teilnehmerfeldes versprochen. Er erhielt damit möglicherweise eine Reihe von Stimmen kleinerer Nationen.

Sein Vorgänger Joseph Blatter hatte sich erst vor kurzem gegen die Pläne Infantinos für eine Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 40 Teilnehmer ausgesprochen. «Man sollte bei 32 Mannschaften bleiben. Das System hat sich bewährt», sagte der Walliser in einem «Blick»-Interview zu seinem 80. Geburtstag. Unter Blatter als Generalsekretär hatte die Fifa für die WM 1998 den Sprung von 24 auf 32 Teams vollzogen.

si/chk

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