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Infantinos Gegenschlag

Dass die Fifa ihr Lohnkartell gerade jetzt offenlegt, ist kein Zufall.

Endlich wissen wir Bescheid – die Löhne von Sepp Blatter und Kollegen sind publik. Allein der langjährige Präsident liess sich für die Weltmeisterschaften 2010 und 2014 Boni von 11 und 12 Millionen Franken (inklusive Confed-Cup) versprechen. Die Fifa-Spitze installierte eine Art Lohnkartell, man deckte sich gegenseitig mit grosszügigen Salär­paketen ein, auf einem Vertrag von Generalsekretär Jérôme Valcke fanden Ermittler gar einen von Hand gekritzelten Zusatz, um sich einen 6-Millionen-Bonus schneller auszahlen zu lassen.

Natürlich ist es richtig, dass die Fifa nun diese Geldverteilungsmaschine auseinanderschraubt und abklärt, ob und wie viele Millionen sich zurück­verlangen lassen. Das ist Teil der grossen Hausputzete beim Verband.

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