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Ist er der nächste Schweizer Supercoach?

Wenn der frühere Aarau-Trainer René Weiler so weitermacht, spielt er in der kommenden Saison gegen die Bayern statt gegen Erzgebirge Aue. In Nürnberg wird er schon jetzt gefeiert.

«Das Vertrauen wird von Tag zu Tag und mit jedem gemeinsamen Erfolgserlebnis grösser»: Die lokale Presse verbindet die sportliche Wiedergeburt des 1. FC Nürnberg eng mit dem Namen René Weiler.
«Das Vertrauen wird von Tag zu Tag und mit jedem gemeinsamen Erfolgserlebnis grösser»: Die lokale Presse verbindet die sportliche Wiedergeburt des 1. FC Nürnberg eng mit dem Namen René Weiler.
Keystone

Fünf Spiele, vier Siege, davon zuletzt drei in Serie: Viel besser als René Weiler beim 1. FC Nürnberg kann man ein Trainerengagement nicht beginnen. Die Angst vor dem Sturz in die 3. Liga ist beim Bundesliga-Absteiger aus Franken einem vorweihnachtlichen Optimismus gewichen. Nürnberg glaubt wieder an die Rückkehr in die Bel Etage des deutschen Profifussballs.

Gewinnen die Nürnberger am Samstag im heimischen Frankenstadion das Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth und fallen die übrigen Partien nach ihrem Gusto aus, gehen sie mit nur einem Zähler Rückstand auf den 3. Rang in die Winterpause. «Unter Trainer René Weiler ist der Krisen-Club in der 2. Liga auf die Überholspur eingebogen» konstatiert die «Nürnberger Zeitung» voller Anerkennung. «Das Vertrauen in die Fähigkeiten des Schweizers wird von Tag zu Tag und mit jedem gemeinsamen Erfolgserlebnis grösser», schreiben die «Nürnberger Nachrichten».

Weiler gibt sich vorsichtig und bescheiden. «Das Glück ist uns im Moment hold. Die vier Siege standen auf Messers Schneide, wir hätten uns auch über das eine oder andere Unentschieden nicht beklagen dürfen», betont er. Auf jeden Fall ist der FCN unter der Ägide des früheren Aarau-Trainers vor allem in der Defensive deutlich stärker geworden. Mehr als einen Gegentreffer gab es nie, und die Mannschaft läuft mehr als zuvor. Ein Resultat wie das 1:5 im ersten Derby zu Saisonbeginn scheint weit weg vom Möglichen. Nürnberg habe sich seit dem Trainerwechsel stabilisiert und stehe hinten kompakt, findet auch Fürths Coach Frank Kramer.

Die Nürnberger Spieler loben Weilers Analysefähigkeiten. Beim jüngsten Sieg in Aue habe er ihnen die taktischen Fehler in der Halbzeit einleuchtend aufgezeigt, erklärte Stürmer Niclas Füllkrug. «Wir haben auf dem Platz sogleich gemerkt, dass es wirklich an den vom Trainer genannten Punkten lag. Es ist natürlich gut, wenn man sich darauf verlassen kann, dass das, was der Coach verbessert, auf dem Platz dann auch funktioniert.»

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