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Italien schafft dramatische Wende gegen Japan

Italien zieht gegen Japan in die Halbfinals des Confederations Cup ein. Der EM-Zweite besiegt den Asienmeister in einem verrückten Spiel mit 4:3.

Eine Viertelstunde vor Ende der ersten Halbzeit hätte wohl kaum einer noch auf Italien gesetzt. Japan führte dank Keisuke Honda (21., Foulpenalty) und ManUnited-Star Shinji Kagawa (32.) völlig verdient, ehe Daniele de Rossis den Anschlusstreffer (41.) schaffte. Ein Eigentor des Schalkers Atsuto Uchida (50.) und ein Handspenalty von Mario Balotelli brachten die kurzzeitige Wende.

Shinji Okazaki vom VfB Stuttgart glich aber noch einmal aus (69.). Das 3:3 gab den Japaner noch einmal Mut, Okazaki und Kagawa trafen aber nur den Pfosten und die Latte (82.). Der Todesstoss gelang Joker Sebastian Giovinco, der kurz vor Schluss (86.) das entscheidende Tor erzielte.

Alberto Zaccheroni, Trainer der Japaner, war am Ende fassungslos: «Wir hatten die Chance auf den Sieg. Wir haben mit Courage und grosser Hingabe gespielt und es der Nummer zwei in Europa, einem Kandidaten für den nächsten WM-Triumph, sehr schwer gemacht.»

Mit jetzt sechs Punkten sind Tabellenführer die Italiener und Gastgeber Brasilien punktgleich und in der Gruppe A nicht mehr einzuholen. Im direkten Duell geht es am Samstag in Salvador da Bahia noch um den Gruppensieg und damit wohl um die Frage, wer Welt- und Europameister Spanien zunächst aus dem Weg geht.

Für Italiens Coach Cesare Prandelli sind die Energiereserven der Schlüssel zum Erfolg: «Wir müssen uns jetzt gut erholen und schauen, dass wir unsere Akkus schnell aufladen. Gegen Brasilien müssen wir besser aufpassen», sagte Italiens Coach Cesare Prandelli.

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