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«Jähzornig war Mike nur selten»

Drei Jahre hat Kevin Rooney Mike Tyson trainiert. Dieser habe unglaublich hart an sich gearbeitet, sei ihm gegenüber aber nie ausfällig geworden, sagt der Amerikaner. Am Samstag betreut er den «Berner» Nasi Hani im Kursaal.

Kevin Rooney: «Nasi Hani traue ich zu, etwas Aussergewöhnliches zu erreichen. Ich will ihm dem Tyson-Stil beibringen, er soll hart schlagen und aggressiv verteidigen.»
Kevin Rooney: «Nasi Hani traue ich zu, etwas Aussergewöhnliches zu erreichen. Ich will ihm dem Tyson-Stil beibringen, er soll hart schlagen und aggressiv verteidigen.»
Urs Baumann

Sowohl als Aktiver als auch als Trainer waren Sie sich Boxkämpfe vor Tausenden Zuschauern gewohnt; am Samstag betreuen Sie am Profimeeting in Bern den Mazedonier Nasi Hani. Vermissen Sie die grosse Bühne? Nein, überhaupt nicht. Für mich stand der Kommerz nie im Vordergrund, ich bin keiner, der das Scheinwerferlicht auf Biegen und Brechen sucht. Als Boxer oder Trainer brauchst du nicht eine volle Arena als Antrieb; du holst dir die Energie selbst, willst jeden Gegner schlagen. Sonst wäre wohl niemand bereit, morgens um fünf Uhr zehn Meilen zu laufen.

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