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Keine Lizenz für FCZ und YB

Die Swiss Football League hat in erster Instanz den vier Super-League-Clubs FC Zürich, Young Boys, Servette und Sion die Lizenz für die kommende Saison nicht erteilt.

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Duell neben dem Platz: Der FC Zürich und die Young Boys kämpfen auch um eine Lizenz für die kommende Saison.
Duell neben dem Platz: Der FC Zürich und die Young Boys kämpfen auch um eine Lizenz für die kommende Saison.
Keystone

Die betroffenen Vereine haben fünf Tage Zeit, Rekurs gegen diesen Entscheid einzureichen. Ebenfalls nachbessern müssen sieben Clubs aus der Challenge League (Biel, Bellinzona, Chiasso, Etoile Carouge, Kriens, Lugano und Winterthur). Gar keine neue Lizenz für die Challenge League beantragt hat das abgeschlagene Schlusslicht Brühl. In erster Linie wurden finanzielle und infrastrukturelle Gründe für die Lizenzverweigerung geltend gemacht, wie die Lizenzkommission auf Football.ch erklärt. Nach den Problemen mit Neuchâtel Xamax und Servette in der laufenden Meisterschaft hat die Kommission nun offensichtlich einen sehr strengen Massstab angewandt. Besonders angeschaut wurden die Budgets der Vereine für die neue Saison.

Viele der 13 Clubs, welche die beantragte Lizenz von der ersten Instanz zugesprochen erhielten, müssen sich an strenge Auflagen halten. Innerhalb von fünf Tagen können die anderen Vereine nun Rekurs gegen den Entscheid einreichen und verbesserte Unterlagen nachreichen. Die abschliessenden Entscheide der Rekursinstanz für Lizenzen der SFL werden am 25. Mai eröffnet.

Lösbare Probleme

Während die vier Super-League-Clubs die Lizenzkriterien im finanziellen Bereich nicht erfüllt haben, mangelt es bei den sieben Challenge-League-Vereinen an der Infrastruktur. Vor allem die Verweigerung der Lizenzvergabe an YB und den FCZ überraschte. Details zu einzelnen Clubs gab die Lizenzkommission nicht bekannt, doch dürften die beiden Grossclubs nicht genügend Garantien zur Einhaltung des Budgets der kommenden Saison eingereicht haben. «Unerwartet traf dieser Entscheid die Clubs nicht. Die Finanzexperten haben die Vereine nach Durchsicht der Dossiers kontaktiert. In der Regel sind es aber lösbare Probleme. Vor der Rekurskommission kommen die Clubs meist durch», sagte Bernhard Welten, der Präsident der Lizenzkommission.

Das Gremium wandte nach den Erfahrungen mit Neuchâtel Xamax und Servette einen strengeren Massstab an als zuletzt. Vor allem bei Vereinen, die von einem Mäzen abhängig sind, forderte die Lizenzkommission «rigorose Zahlungsversprechen», wie Welten sagte. «YB begrüsst die sehr strenge Vorgehensweise der Lizenzierungskommission», schrieb der Berner Club in einer Mitteilung.

(si)

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