Zum Hauptinhalt springen

GC verpasst den Anschluss an die Spitze

Torchancen als Mangelware und ein Platzverweis – GC und Lausanne trennen sich unentschieden.

fsc
Keine Tore im Letzigrund: GC und Lausanne trennen sich 0:0.
Keine Tore im Letzigrund: GC und Lausanne trennen sich 0:0.
Ennio Leanza, Keystone
Frust: Auch die GC-Spieler wissen, dass ihre Leistung zu wünschen übrig lässt.
Frust: Auch die GC-Spieler wissen, dass ihre Leistung zu wünschen übrig lässt.
Melanie Duchene, Keystone
Seltener Anblick: Die Torhüter müssen kaum eingreifen, Torchancen sind Mangelware.
Seltener Anblick: Die Torhüter müssen kaum eingreifen, Torchancen sind Mangelware.
Ennio Leanza, Keystone
1 / 5

Die Grasshoppers und Lausanne-Sport trennen sich in einem schwachen Spiel 0:0. 3100 Zuschauer sehen im Letzigrund viel Leerlauf - und einen einzigen Schuss, der auf eines der beiden Tore flog. Die Westschweizer kamen so immerhin zum ersten Punkt im neuen Jahr.

Das statistische Highlight der Partie gab es kurz vor der Pause. Nach einem Angriff der Grasshoppers über die linke Seite und einer zu kurzen Abwehr von Lausannes Keeper Thomas Castella kam GC-Stürmer Jeffren an den Ball - und schoss auf das Tor. Sein Versuch wurde von Alexandre Pasche kurz vor der Linie zwar abgewehrt, dennoch: Es war am Ende der einzige Schuss, der in Richtung eines der beiden Tore kam.

GC bemüht, aber erfolglos

Die Grasshoppers waren während fast der gesamten 90 Minuten bemüht, den erlösenden Treffer zu erzielen. Doch nur mit dem Tropfenzähler kamen sie in den gegnerischen Strafraum. Nach der Pause standen sie einem Treffer in der 82. Minute am Nächsten. Symptomatischer Weise war es ein Gegner, der ihnen beinahe zum Erfolg verhalf. Lausannes Abwehrchef Alain Rochat lenkte eine Flanke einen Meter am eigenen Tor vorbei.

GC-Trainer Murat Yakin war hinterher verärgert: «Wir hatten nicht die richtige Mentalität. Keiner wollte Verantwortung übernehmen. Nach diesem Spiel müssen wir unsere Ziele revidieren. Jetzt muss keiner mehr von der Europa League reden.»

Nach diesem trostlosen Spiel waren die Lausanner nicht unzufrieden. Nachdem sie in den ersten drei Spielen der Rückrunde jeweils noch vor der Pause 0:2 in Rückstand geraten waren, wollten sie in Zürich vor allem kein Tor kassieren. Das gelang ihnen, auch weil sie im neuen 4-4-2-System geordnet verteidigten.

Platzverweis für Taipi

Und um ein Haar wäre ihnen sogar ein Tor gelungen. Stürmer Francesco Margiotta schoss aber kurz nach der Pause ins Aussennetz. Dem Abschluss des Italieners war übrigens nicht ein rassiger Angriff vorausgegangen, sondern ein haarsträubender Fehlpass von GC-Innenverteidiger Emil Bergström.

Für Diskussionsstoff sorgte eine Gelb-Rote Karte gegen GCs Taipi in der 82. Minute. Nach einer Schwalbe holte er sich wegen Reklamierens gleich den zweiten gelben Karton und flog vom Platz. Die Entscheidung sorgte besonders bei Trainer Murat Yakin für Unverständnis, was er dem Schiedsrichter von der Seitenlinie aus auch mitteilte. Die Folge: Yakin musste die letzten Minuten von der Tribüne aus verfolgen.

Grasshoppers - Lausanne-Sport 0:0.

3100 Zuschauer. - SR Tschudi.Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Bergström, Rhyner, Doumbia; Basic, Taipi; Jeffren (67. Kodro), Pusic, Andersen (84. Kapic); Djuricin.Lausanne-Sport: Castella; Marin, Loosli, Rochat, Kololli; Schmid, Tejeda, Pasche, Fransson (74. Geissmann); Margiotta (67. Gétaz), Zidane (80. Zeqiri).Bemerkungen: Grasshoppers ohne Lika (gesperrt) sowie Cvetkovic, Sainsbury und Bajrami (alle verletzt), Lausanne-Sport ohne Monteiro und Rapp (beide gesperrt) sowie Manière, Zarate und Dominguez (alle verletzt). 83. Gelb-Rote Karte gegen Taipi wegen Unsportlichkeit. Verwarnungen: 34. Basic (Foul). 79. Taipi (Foul). 83. Pasche (Foul). 94. Kodro (Foul).

Basel - Zürich verschoben.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch