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Krawalle im katalonischen Derby

Sowohl Real Madrid (2:1 bei Betis Sevilla) als auch der FC Barcelona (2:1 bei Espanyol) kamen zu Last-Minute-Siegen. Im katalanischen Derby kams zu Ausschreitungen.

Im Stadtderby von Barcelona ging ab der 68. Minute während zehn Minuten gar nichts mehr. FCB-Ultras der Gruppe «Boixos Nois» warfen Rauchpetarden auf die unter ihnen stehenden Espanyol-Anhänger. Diese flüchteten auf die Leichtathletik-Bahn im Stadion Montjuic. Schiedsrichter Medina Cantalejo unterbrach die Partie beim Stand von 1:0 und schickte die Spieler in die Kabine. Nach Wiederaufnahme der Partie glich Thierry Henry (77.) gegen ein dezimiertes Espanyol (Gelb-Rote Karte gegen Nené) aus. Ein umstrittener Foulpenalty, den Messi verwandelte, ermöglichte Barça in der 95. Minute noch den Sieg.

Van Nistelrooys wichtiges Tor

Real Madrid verdankte seinen knappen Auswärtssieg Ruud van Nistelrooy. Der Holländer schoss das 2:1 in der Nachspielzeit (91.) gegen Betis Sevilla nach einem Zuspiel von Landsmann Arjen Robben.

Trotz der beiden Siege der meistgenannen Titelfavoriten ist Valencia weiterhin Leader. Der Cupsieger setzte sich gegen La Coruña trotz frühem Rückstand (Eigentor Moretti/11.) 4:2 durch. Wie schon unter der Woche beim 2:0 in Malaga war EM-Torschützenkönig David Villa zweimal erfolgreich. Die weiteren Tore zur zwischenzeitlichen 4:1-Führung erzielten Mata und Joaquin.

Erster Verfolger von Valencia ist Villarreal dank des 1:0 bei Aufsteiger Sporting Gijon. Nach dem 1:6 gegen den FC Barcelona und dem 1:7 bei Real Madrid endete die schwierige Woche für das punktelose Sporting Gijon einigermassen versöhnlich. Der dritte Champions-League-Teilnehmer, der dieser Tage die Wege der Asturier kreuzte, ging mit dem Aufsteiger gnädig um. Einzig der eingewechselte Italiener Giuseppe Rossi traf nach einem Corner für den Favoriten (64.). Das Zuspiel kam vom spanischen Internationalen Santi Cazorla.

si/fal

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