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Losglück für GC und YB, härtere Aufgaben für FCB und FCZ

Während GC und die Young Boys von einem Losglück in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups sprechen können, müssen der FCZ und FCB eine schwerere Hürde nehmen.

Aufwartung in der Provinz: Für die Spitzenklubs und die Amateurvereine sind die Cupspiele oft das Highlight für Jahre.
Aufwartung in der Provinz: Für die Spitzenklubs und die Amateurvereine sind die Cupspiele oft das Highlight für Jahre.
Keystone

Der FC Basel muss nach Yverdon reisen, der FC Zürich nach Locarno. Die Zürcher trafen schon in der letzten Saison auf die Tessiner, die damals aus Organisations- und Kostengründen einen vieldiskutierten Platzabtausch vornahmen. «Die Kosten für die Sicherheit der Fans waren dem FC Locarno zu hoch», erinnert sich FCZ-Sportchef Fredy Bickel. Die Stadtverwaltung von Locarno habe damals zu viel verlangt. Der Favorit aus der Super League gewann dann das Heimspiel im Letzigrund problemlos mit 7:0.

Mindestens ein 1.-Liga-Klub erreicht im Schweizer Cup die Achtelfinals. Bei Tuggen – Grenchen treffen zwei Erstligisten aufeinander. Die verbliebenen Zweitligisten bekommen es mit einer Ausnahme alle mit Klubs aus der Super League zu tun. Colley-Bossy (2.) empfängt Sion, Collombey-Muraz (2.) die Young Boys und Gumefens/Sorens (2.int) die Grasshoppers. Nur die Black Stars Basel (2.int) empfangen «nur» Lugano aus der Challenge League.

René Weiler erhält Gelegenheit zur Revanche

Basel wird als klarer Favorit ins Duell mit Yverdon steigen. Während der Meister und Cupsieger die Mehrfach-Belastung mit der Champions League verkraften dürfte, müssen die Waadtländer aufpassen, dass sie in der Liga nicht in den Abstiegsstrudel geraten. Die Equipe von Trainer Stefano Maccoppi ist unerwartet schwach in die neue Saison gestartet. Yverdon liegt mit sechs Punkten aus sieben Partien nur knapp über dem Strich. Ein besonderes Spiel dürfte die Begegnung im Stade Municipal für Oliver Klaus werden. Der Goalie, der zum Kreis der Schweizer U21-Auswahl gehört, wechselte im Sommer leihweise von Basel nach Yverdon.

Ein Wiedersehen gibt es auch für René Weiler. Der Trainer des FC Schaffhausen dürfte jedoch nicht alle Exponenten des FC St. Gallen mit offenen Armen begrüssen, ist er doch bei den Grün-Weissen im Oktober 2007 als Interims-Coach und Sportchef entlassen worden. Der FCSG weist gegen die Schaffhauser eine negative Cup-Bilanz auf. In acht Anläufen scheiterte er fünfmal am Klub aus der Munot-Stadt (von 1987/88 bis 2002/03 gar viermal in Serie). Beim letzten Aufeinandertreffen im Spätherbst 2004 sicherten sich die St. Galler das Weiterkommen erst im Penaltyschiessen.

si/fal

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